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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 9. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert Workcamps

Schwalm-Eder. Landrat Frank-Martin Neupärtl  – zugleich auch Kreisvorsitzender des Volksbundes  Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V-  weist darauf hin, dass der Volksbund wieder interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren besondere Möglichkeiten der Gestaltung des Sommerurlaubs anbietet. Im Zeichen der Friedensarbeit und der internationalen Verständigung können Jugendliche in Workcamps und Jugendbegegnungen europäische Länder bereisen, deren Kultur kennen lernen und mit anderen Jugendlichen Freundschaften schließen.

Alle Begegnungen haben einen inhaltlichen Schwerpunkt: Workshops zu historischen und aktuellen Themen, Besuche von Museen oder gemeinsame Spurensuche auf ausgewählten Kriegsgräberstätten. In einigen Camps werden darüber hinaus auch Pflegearbeiten auf Kriegsgräberstätten durchgeführt. Als Jugendbegegnungen ermöglichen die Projekte den Austausch der international zusammen gesetzten Teilnehmergruppen. Daneben stehen kulturelle Aktivitäten, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot und der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt.

Der Landesverband Hessen organisiert im Sommer 2012 drei Begegnungen. Jüngere Interessenten von 14 bis 16 Jahren fahren mit einer französischen Gruppe nach Comines (Frankreich), ältere Jugendliche (ab 16 Jahren) können bei einer internationalen Begegnung in Butzbach-Bodenrod (Wetteraukreis) Freundschaften mit Teilnehmenden aus ganz Europa schließen.

„Ein ganz besonderes Projekt ist unsere trinationale Jugendbegegnung, die grenzüberschreitend im polnischen Wrocław (Breslau) und auf der Ostseeinsel Usedom stattfinden wird“ so Konstantin Dittrich, der als Jugendreferent zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern die Camps plant und vorbereitet.

Zu dieser Begegnung treffen sich Jugendliche aus Deutschland, Polen und Bosnien-Herzegowina. Drei Nationen, die durch die jeweilige Geschichte ihrer Staaten von verschiedenen familiären und öffentlichen Erinnerungen geprägt sind. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart dieser Länder und Menschen. Bei Workshops, Exkursionen und Begegnungen werden sie sich inhaltlich mit den Menschenrechten und ihrer Verletzlichkeit beschäftigen.

Die Teilnehmerbeträge in Höhe von 150 bis 299 Euro beinhalten sämtliche Übernachtungs-, Verpflegungs- und Programmkosten für die zehn- bis 14-tägigen Camps. Die Begegnungen werden unter anderem durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes, die Stiftung Gedenken und Frieden, das Deutsch-Französische sowie das Deutsch-Polnische Jugendwerk und im Programm EUROPEANS FOR PEACE der Stiftung” Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gefördert.

Kataloganforderung und Kontakt
Informationen zu den Workcamps und der Gesamtkatalog des Volksbundes mit mehr als 60 Workcamp-Angeboten können ab sofort kostenlos beim Landesverband Hessen, Konstantin Dittrich, Jugendreferent, Sandweg 7, 60316 Frankfurt/M. per Telefon (069) 944907 – 11  oder per e-Mail jugend-hessen@volksbund.de angefordert werden. Weitere Informationen zu den Workcamps (Ausschreibungen und Anmeldeformular) findet man unter www.volksbund.de/hessen/jugendarbeit/workcamp. (red)



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