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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 11. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Digitaler Wandel: Unternehmer informierten sich

IHK-Präsident Prof. Dr. Martin Viessmann, IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz, OIiver Kaltner (Vorstandsvorsitzender Leica Camera AG), Lars Zimmermann (hy! GmbH) und IHK-Vizepräsident Jörg Ludwig Jordan (v.l.). Foto: IHK Kassel-MarburgKassel. „Die Digitalisierung verändert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen massiv“, analysierte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg, Prof. Dr. Martin Viessmann, bei der IHK-Veranstaltung „Mission Zukunft: Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten“, dem offiziellen Auftakt für das IHK-Schwerpunktthema 2016 Wirtschaft DIGITAL. Unter dieser Dachmarke möchte die IHK Kassel-Marburg die regionalen Unternehmen – insbesondere die kleinen und mittleren –, dabei unterstützen, sich fit zu machen für den digitalen Wandel.

Die Nachfrage der regionalen Wirtschaft entpuppte sich als groß: 160 Unternehmer informierten sich in der GRIMMWELT Kassel über Erfahrungen und mögliche Strategien zur Digitalisierung. Oliver Kaltner (Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, Wetzlar) berichtete, wie der international tätige Premium-Hersteller von Kameras und Sportoptikprodukten den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft hat. Außerdem skizzierte Lars Zimmermann von der Berliner hy! GmbH die wesentlichen Herausforderungen, die für den digitalen Unternehmenserfolg entscheidend sind.

Als ein existenziell wichtiges Thema für die regionalen Unternehmen – gleichgültig ob groß oder klein –, charakterisierte der IHK-Präsident die Digitalisierung. „Durch diese treten neue Marktteilnehmer auf, die mit innovativen Geschäftsmodellen ganze Branchen geradezu auf den Kopf stellen“, schilderte Prof. Dr. Martin Viessmann.  „Bestehende Geschäftsmodelle werden dabei häufig zerstört.“ Diese Disruptionen entstünden meist nicht innerhalb einer Branche, sondern würden von außen in sie hinein getragen. Die Digitalisierung solle vor allem als große Chance gesehen und beherzt angepackt werden. Dazu gehöre nicht zuletzt auch die Bereitschaft, das Scheitern von Ideen zuzulassen. Gefragt seien Kreativität, die Freude am Ausprobieren, die schnelle Umsetzung von Ideen, die direkte Kommunikation über Hierarchien hinweg sowie persönliche Initiative und Engagement aller Beteiligten.

„Ob und wie der digitale Wandel in den Unternehmen gestaltet wird, hat sehr viel mit der Firmenkultur zu tun“, ergänzte die IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz. Für sie hängt viel von den Entscheidern selbst ab. Die Chefs müssten die Digitalisierung vorantreiben, um die sich bietenden Chancen zu nutzen und Umsätze zu generieren.

Damit das gelingen kann, erweist sich eine schnelle Breitbandanbindung als zentral – deren Bedeutung sei nicht hoch genug einzuschätzen, betont von Obernitz. Als weitere Hürden für die eigene Digitalisierung betrachten viele Betriebe Defizite bei Fragen der Daten- und Informationssicherheit, rechtliche Ungewissheiten sowie fehlende Kompetenzen bei den Mitarbeitern.

Genau bei diesen Themenfeldern setzt die IHK Kassel-Marburg an. Sie informiert die Unternehmen und sensibilisiert sie für die Bedeutung der digitalen Transformation. Im Zuge ihres Schwerpunktthemas Wirtschaft DIGITAL legt die IHK unter anderem Veranstaltungsreihen zu Bildung 4.0, Onlinehandel und Industrie 4.0 auf und ist im April und Mai mit einer Roadshow unter dem Titel „Treffpunkt Zukunft“ in den Landkreisen Werra-Meißner (Dienstag, 19. April), Waldeck-Frankenberg (Mittwoch, 20. April), Schwalm-Eder (Dienstag, 10. Mai) und Hersfeld-Rotenburg (Donnerstag, 19. Mai) vor Ort. Darüber hinaus stehen die IHK-Innovationsberater als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Roadshow-Termine: „Treffpunkt Zukunft: Digitalisierung ist jetzt“
Nach einem allgemeinen Impuls zum Einstieg berichten Unternehmer der Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen aus den jeweiligen Kreisen über ihre Erfahrungen und Projekte zur Digitalisierung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Werra-Meißner: Dienstag, 19. April. 18 Uhr. Ort: Stadthalle Eschwege (Tagungsraum), Wiesenstraße 9, 37269 Eschwege; Waldeck-Frankenberg: Mittwoch, 20. April. 18 Uhr. Ort: FingerHaus, Auestraße 45, Frankenberg (Eder); Schwalm-Eder: Dienstag, 10. Mai. 18 Uhr. Ort wird noch bekannt gegeben; Hersfeld-Rotenburg: Donnerstag, 19. Mai. 18 Uhr. Ort wird noch bekannt gegeben. (red)



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