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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Kfz-Betriebe wappnen sich gegen Langfinger

Schwalm-Eder-Kreis. Ganz im Zeichen der Sicherheit stand die Herbstversammlung der Kraftfahrzeug-Innung Ziegenhain. Zu diesem Thema hatte der Innungsvorstand den Pressesprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder in Homberg, Reinhard Giesa, eingeladen. Obermeister Heinrich Ried (Todenhausen) wies in seiner Begrüßungsrede auf die steigende Wichtigkeit der Sicherheit für Autohäuser und Verbraucher hin. Immer öfter werde vom Autoklau, Betrug und Sachbeschädigung in Verbindung mit dem Autohandel berichtet. Diese Entwicklung mache auch vor dem Schwalm-Eder-Kreis nicht halt.

Besonders die Herbst- und Winterzeit sei die bevorzugte Jahreszeit für Langfinger, sagte Reinhard Giesa. Die frühe Dunkelheit biete ein gutes Umfeld für Einbruch und Diebstahl. Betriebe und Verbraucher sollten aufmerksam sein und ihre Werte entsprechend sichern. Hier gelte es auf die Fahrzeuge ebenso zu achten, wie auf die Werkstatt oder das Wohnhaus. Neben dem Autoklau stünden Einbrüche in Gebäude ganz oben auf der Skala. Händler und Verbraucher sollten sich frühzeitig mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen und nicht erst dann, wenn der Schaden entstanden sei. Giesa empfahl, die Sicherheitseinrichtungen an Fenster und Türen überprüfen zu lassen, oder diese zu ergänzen. Auch eine fachgerechte Einbruchmeldeanlage sei eine zweckmäßige Ergänzung. Doch alle Einrichtungen nützten nichts, wenn die Mitarbeiter und Eigentümer unaufmerksam oder fahrlässig handelten. Daher sei der bewusste Umgang mit dem Thema von allen Beteiligten gefordert.

Betrüger
Neben den Delikten im Bereich Einbruch und Diebstahl nehme die Zahl der Betrügereien nicht ab. Ein besonderes Augenmerk sollten die Autohändler auf die Probefahrt legen. Die dabei geklauten Fahrzeuge würden meist von Banden direkt ins Ausland gebracht. Giesa empfiehlt daher unbedingt eine Kopie des Personalausweises zu machen und oder gar bei der Probefahrt mitzufahren. Unterschätzt werde oft auch das Thema Betrug in Verbindung mit Falschgeld. Dabei bezahlen die Betrüger die Fahrzeuge bar und nehmen sie gleich mit. Später merkt der Händler dann, dass das Geld Falschgeld ist. Auch hier gelte es, sehr wachsam zu sein und die Geldscheine entsprechend vorher zu prüfen.

Obermeister Ried empfahl den Betrieben, ebenso wie den Verbrauchern, die Beratungsmöglichkeiten der örtlichen Polizei in Anspruch zu nehmen. Informationen dazu können bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Homberg, Telefon (05681) 774-130 angefordert oder im Internet unter www.polizei-beratung.de abgerufen werden.

Verabschiedung
Nach 22-jähriger Mitarbeit im Innungsvorstand wurde Günter Wendt verabschiedet. Wendt war von 1984-1996 Schriftführer und von 1990 – 2006 Umweltbeauftragter der Innung. Obermeister Ried dankte Wendt für sein langjähriges Engagement für das Kraftfahrzeug-Handwerk und lobte seine konstruktive Mitarbeit im Innungsvorstand. Wendt wurde bereits 2001 mit der Silbernen Ehrennadel des Landesinnungsverbandes des Kraftfahrzeughandwerks Hessen ausgezeichnet.




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