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Projektprüfung an der Drei-Burgen-Schule

Felsberg. „Es war anstrengend, so intensiv an einem Thema zu arbeiten, aber es hat sich gelohnt“, freuten sich die Hauptschüler der Abschlussklassen an der Drei-Burgen-Schule Felsberg am letzten Freitag. In einer kleinen Feierstunde bekamen sie von Schulleiter Dr. Dieter Vaupel, Hauptschulzweigleiter Stefan Warlich und den beiden Klassenlehrern Renate Schütz und Jochen Streich nach bestandener Projektprüfung ihre Zertifikate überreicht. Den ersten Teil der seit einigen Jahren obligatorischen Hauptschulabschlussprüfung haben sie damit geschafft, der zweite Teil folgt dann im Mai: die schriftliche Überprüfung in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Am Ende steht für sie, je nachdem, wie gut alles klappt, der Hautschulabschluss oder der qualifizierende Abschluss.

Dr. Vaupel lobte die von den Schülern erbrachten Leistungen und machte ihnen Mut auf dieser Basis weiterzumachen: „Ihr habt gezeigt, dass Ihr nicht nur ein gewähltes Thema eigenständig bearbeiten könnt, sondern es Euch auch gelingt, dieses Thema anschaulich vor anderen zu präsentieren. Die dabei erworbenen Qualifikationen können Euch auch im Beruf weiterhelfen.“ Zufrieden mit den positiven Ergebnissen und dem Engagement während der Projektarbeit waren auch die beiden Klassenlehrer. Das nun in den Händen der Schüler befindliche Zertifikat über die bestandene Abschlussprüfung kann ihnen möglicherweise auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen. Zweigleiter Warlich stellte fest, dass die Schüler gut vorbereitet waren und die notwendigen Arbeitstechniken beherrschten. „Beim Präsentieren nutzten sie die gesamte Bandbreite der Materialien und der neuen Medien einschließlich PC. Da alle Themen in Gruppen zu bearbeiten war, war eines besonders wichtig: Teamfähigkeit. Erfreulich, was da an Ergebnissen herausgekommen ist.“

Die Palette der bearbeiten Themen war breit und hatte in der Regel praktische Schwerpunkte. In Kleingruppen bearbeiteten die Schüler Themen wie „Angeln in heimischen Gewässern“, „Verhütung“, „Hip-Hop“, „Obdachlosigkeit“ oder „Dinosaurier“ . Einen Schwerpunkt bildete wie in den letzten Jahren die Auseinandersetzung mit der Technik bei den Themen „Der Zwei-Takt-Motor“ und „Aufbau und Verwendung des Skateboards“.

Im Ablauf des Gesamtprojekts wurde unterschieden zwischen der Vorbereitungsphase, der 4 Tage dauernden Durchführungsphase und der eigentlichen Präsentation. Beurteilt wurden die Schüler unter dem Aspekt des Erwerbs von Schlüsselqualifikationen wie Fachkompetenz, Kooperation, Problemlösungsfähigkeit oder kommunikative Kompetenz von einer dreiköpfigen Prüfungskommission. Rund eine halbe Stunde dauerten jeweils die Präsentationen zu den einzelnen Themen, anschließend mussten sich die Jugendlichen den Nachfragen der Kommission stellen. Die Präsentationen gestalteten die Jugendlichen in der Regel stark materialbezogen und nicht allein der Vortrag stand im Mittelpunkt. Wandzeitungen, Folien und Darstellungen am Computer gehörten zum Repertoire, doch darüber hinaus hatten sie noch viele andere Ideen. Die Gruppe, die sich mit den Theorien über die Geschichte der Dinosaurier befasst bauten eine zwei mal zwei Meter große Modelllandschaft auf, die „Zwei-Takter“ sägten einen Motor auf, um daran die Funktionsweise zu demonstrieren und die Angler hatten ihre komplette Ausrüstung – einschließlich Fische – mitgebracht. Dass eine Projektarbeit auch langfristige Folgen haben kann zeigten die Mädchen, die sich mit dem Thema Obdachlosigkeit auseinander setzten. Sie wollen sich weiter für ein soziales Projekt engagieren und dafür noch vor den Weihnachtsferien eine Sammelaktion in der Schule starten.

Natürlich waren die Lehrerinnen und Lehrer gerade in der Vorbereitung als unterstützende Betreuer sehr stark gefordert. So bildeten die methodischen Hilfen der Klassenlehrer Renate Schütz und Jochen Streich sowie das Engagement der Fachlehrer Grundlage für die erfolgreiche pädagogische Arbeit.

Viel Mühe haben sich die Schüler der Projektgruppe „Dinosaurier“ mit dem Bau ihres Modells gegeben: v.l. Vanessa Wouters, Daniel Ermler, Kai Pioro, Jens Uwe Bickert.

Foto oben: Jessica Bussow, Jasmin Scheer, Jessica Scheer und Sina Schäfer (v.l.) präsentieren ihre Projektergebnisse zum Thema Obdachlosigkeit.




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