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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Kreis trennt sich für einen Euro von Kliniken

Schwalm-Eder. Wie der Kreistag heute Vormittag in Borken entschieden hat, trennt sich der Kreis von seinen defizitären Kliniken. Den Zuschlag erhielt der Krankenhausriese Asklepios. Die 900 Beschäftigten der Kliniken bangen um ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen.

Mit der Mehrheit von SPD und FWG stimmte der Kreistag für die Privatisierung der Häuser in Homberg, Melsungen und Schwalmstadt. Die Investoren, ein Konsortium an dem Asklepios 90 Prozent hält, kauften die Krankenhäuser für einen symbolischen Euro und erhalten zudem eine Ausgleichssumme von 16 Millionen Euro vom Kreis. Asklepios hat angekündigt, das Schwalmstädter Haus auszubauen, für Melsungen gar einen Neubau vorgesehen. In Homberg soll es künftig nur noch ein medizinisches Versorgungszentrum geben.

In den vergangenen Tagen sammelten die Beschäftigten mehrere tausend Unterschriften, um den Verkauf doch noch zu verhindern. Vor einer Sitzung in Wabern am Montag hatten knapp 150 Demonstranten die Kreistagsabgeordneten ausgepfiffen. Bis 2008 wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Bis dahin gilt der Notlagentarif, der den Betreibern insgesamt etwa 11 Millionen Gehaltskosten erspart. Dieser Tarif wird von Asklepios erstmal übernommen.




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