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Haschisch, Ecstasy und Bargeld beschlagnahmt

Homberg (ots). Einen besonderen Ermittlungserfolg konnte die Kriminalpolizei des Schwalm-Eder-Kreises in der vergangenen Woche verzeichnen. Den Beamten gelang es 5,4 Kilogramm Haschisch, 300 Ecstasy-Tabletten sowie über 40.000 Euro Bargeld zu beschlagnahmen. Gegen vier Tatverdächtige wurde ein Haftbefehl erlassen.

Seit mehreren Wochen wurde gegen einen 18-Jährigen aus Wabern ermittelt. Am Montag, den 18. Dezember wurde seine Wohnung daraufhin durchsucht. Dort konnten von den Beamten vier Kilogramm Cannabis und rund 7.300 Euro Bargeld sichergestellt werden, das offensichtlich aus Drogengeschäften stammt. In der Folge wurde auch die Wohnung der Freundin des 18-Jährigen durchsucht, da er sich öfters dort aufhielt. In dieser Wohnung fanden die Beamten dann weitere 28.000 Euro Bargeld vor, die ebenfalls aus Drogengeschäften stammen.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten noch Hinweise auf weitere Personen aus dem Schwalm-Eder-Kreis erlangt werden, die ebenfalls mit Cannabis handeln sollen. Dabei handelt es sich um einen polizeibekannten 18-Jährigen und einen 21-Jährigen, beide aus Homberg, sowie einen 23-Jährigen aus Guxhagen. Die Wohnungen der drei wurden ebenfalls durchsucht, wobei insgesamt weitere 1,4 Kilogramm Cannabis, 300 Ecstasy-Tabletten und 3.870 Euro Bargeld beschlagnahmt werden konnten. Bei der Durchsuchung wurde erfolgreich Rauschgiftspürhund „Felix“ von der Homberger Polizei eingesetzt, der einen Teil der beschlagnahmten Drogenmenge auffand.

Alle vier Beschuldigten wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher gegen alle vier Haftbefehl erließ. Der Haftbefehl gegen den 21-Jährigen aus Homberg wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, die anderen wurden in die Justizvollzugsanstalt in Kassel eingeliefert. Am Freitag letzter Woche ergaben sich dann noch Hinweise auf einen 24-Jährigen aus Frankfurt, der ebenfalls mit Drogen handeln soll. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Kassel und der Kriminalpolizei Homberg, wurde seine Wohnung am gleichen Tag von Beamten der Frankfurter Kriminalpolizei durchsucht, was zur Auffindung von weiteren 14,6 Kilogramm Cannabis und etwa 5.000 Euro Bargeld führte. Der Frankfurter wurde dem Haftrichter beim Amtsgericht Frankfurt vorgeführt. Ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist gegen alle Beschuldigten eingeleitet worden, sie müssen mit längeren Haftstrafen rechnen.




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