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Drei-Burgen-Schüler nahmen am Planspiel Börse teil

Felsberg. Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge, insbesondere in die Mechanismen der Börse zu bekommen, das ist Ziel des Börsenspiels, das von den Sparkassen jährlich zum Ende des Kalenderjahres durchgeführt wird. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse Felsberg beteiligten sich in diesem Jahr auch fünf Spielgruppen der Drei-Burgen-Schule an dem Wettbewerb. Die Durchführung des Planspiels war Bestandteil des Unterrichts im Fach Politik/Wirtschaft. In der vergangenen Woche konnte nun nach Abschluss des Börsenspieles durch Danica Assmann und Anita Langner von der Felsberger Sparkasse die schulinterne Siegerehrung durchgeführt werden.

Sieger wurde die Gruppe „Die Arbeitslosen“ aus der Klasse G 9a vor den Gruppen „DaXe“ und „The Bänkerz“. Angefangen hatten alle mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 €, das sie während des Wettbewerbszeitraums einsetzen konnten um Aktien, Fonds und Wertpapiere zu kaufen und wieder zu verkaufen. Dabei musste das Börsengeschehen genau beobachtet werden, um zu Erfolgen zu kommen. Das gelang allen Gruppen der Drei-Burgen-Schule, keine hatte am Ende weniger als das Startkapital. Alle hatten ihr Ausgangsvermögen vermehrt und konnten unter den fast 40.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland im Vorderfeld landen. Die Siegergruppe konnte gar ihr Ausgangskapital um 3315,68 € vermehren und lag damit auf Verbandsebene auf Platz 281.

Aber wichtiger als die Platzierungen waren für die jungen Leute sicher die Erfahrungen, die sie gemacht haben und die Einblicke die sie in das Börsengeschehen gewonnen haben. „Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, was man kaufen soll, manchmal kann man auch ganz schön daneben liegen“, so formulierte ein Schüler das Risiko, das sie beim Aktienhandel eingegangen sind. Einig waren sich alle Teilnehmer zum Schluss: Beim nächsten Wettbewerb Ende 2007 sind sie wieder dabei und dann wollen sie auf dem neu gewonnenen Erfahrungshintergrund richtige „angreifen“.

Wie geht das Planspiel Börse?
Die Teilnehmer schließen sich zu Spielgruppen zusammen. Für jede Spielgruppe wird ein Wertpapier-Depot mit einem fiktiven Startkapital eingerichtet. Über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen können Käufe und Verkäufe aus einer Auswahl von realen Wertpapieren getätigt werden. Ziel ist es dabei, den Depot-Wert möglichst zu vermehren. Abgerechnet wird zu den realen, aktuellen Kursen. Die Spielgruppen versenden ihre Orders via Internet oder übergeben sie schriftlich den Sparkassen. Alle Abrechnungen erfolgen im Zentral-Computer der Sparkassen- Börsenspiel- Zentrale in Stuttgart.

Ziel des Planspiels
Das Planspiel Börse ist ein Wertpapiertraining nach dem Prinzip des „Learning by Doing“. Es besteht grundsätzlich aus einer Mischung von Fiktion und Realität, bei der das Börsengeschehen in teilweise vereinfachter Weise abgebildet wird. In Form eines Wettbewerbs versuchen die Teilnehmer, den fiktiven Wert ihres Depots durch geschickte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren (die im zentralen Börsenspiel-Computer in Höhe der realen Börsenkurse abgerechnet werden) bis zum Spielende möglichst zu erhöhen.

Foto: Die Siegergruppe „Die Arbeitslosen“ mit den Vertreterinnen der Stadtsparkasse. von links: Danica Assmann, Anna-Lena Braun, Ilka Frommann, Sophia Döring, Anita Langner, vorn: Max Ludolph.




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