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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Dagobertshausen erster rauchfreier Ort Europas

Dagobertshausen. Rauchen im Hochlanddorf Dagobertshausen soll teuer werden. Bis zu 5000 Euro Geldbuße sind fällig, wenn ab dem 1. Juli 2007 in dem Malsfelder Ortsteil außerhalb der Raucherzonen geraucht wird. Aus sicherer Quelle wurde laut, dass ein einheitliches Rauchverbot in der Öffentlichkeit geplant ist.

In einem Gespräch mit Ortsvorsteher Lothar Kothe wurden nähere Einzelheiten bekannt. Kanadische Wissenschaftler hätten im Rahmen längjähriger Untersuchungen erhebliche Auswirkungen durch Rauchen auf den ökologischen Kreislauf festgestellt, erläuterte Kothe. Aus einer hier vorliegenden Dissertation geht hervor, dass sowohl die Pflanzen-, als auch die Tierwelt Schaden nimmt. Der Raucherdunst ist dafür verantwortlich.

Der mit Nikotin und Teer belastete Qualm zieht zwar direkt nach dem Ausblasen nach oben. Dort kühlt er sich aber schnell ab und sinkt aufgrund des spezifischen Gewichtes auf den Boden. Dort werden die Giftstoffe von den Pflanzen aufgenommen und schließlich von dem im Freien weidenden Vieh verzehrt. Folge ist ein starker Qualitätsverlust der Milch- und Fleischprodukte. Außerdem kommen so die Giftstoffe in den direkten Nahrungskreislauf des Menschen.

„Dieser Entwicklung“, so Kothe, „ist entschieden entgegen zu wirken. Als einziges Mittel kommt eine rauchfreie Zone in Betracht.“ Selbstverständlich versteht man im Ortsbeirat die Probleme noch ansässiger Raucher. Für diese konnte bereits eine Lösung gefunden werden: In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband ist im Gewerbegebiet Ostheim der Bau einer Raucherzone geplant. Als Sponsor für den Bau haben schon einige Fast-Food-Ketten ihr Interesse bekundet.

Neben einer gesteigerten Lebensqualität für die Bewohner verspricht sich der Ortsbeirat Dagobertshausens von der Maßnahme eine erhöhte Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten aus dem Ort. Durch die bessere Qualität wird die Produktion von Bio-Produkten gefördert und der ortsansässige Markt eine nicht zu unterschätzende Steigerung erfahren.

Anmerkung der Redaktion: Wer es noch nicht gemerkt hat, das hier ist ein Aprilscherz 




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