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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Müllverbrennung und Einbrüche

Borken-Lendorf. Unbekannte haben am späten Montagabend gegen 22.30 Uhr in der Sandgrube rund 400 Meter südlich von Lendorf, in Richtung Lembach, etwa zwei Kubikmeter Spanplatten gestapelt und dann angezündet. Ein Anwohner hatte das Feuer entdeckt und Feuerwehr sowie die Polizei verständigt. Vor zwei Wochen wurde an gleicher Stelle das traditionelle Osterfeuer abgebrannt. Die Feuerwehren Lendorf, Singlis und Gombeth waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Die Entsorgung der angebrannten Spanplatten und die damit verbundenen Kosten bleiben nun vorerst an der Stadt Borken hängen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Abfallbeseitigungsgesetz eingeleitet. Eventuell sind die Platten bei Renovierungsarbeiten angefallen. Es dürfte sich um 40 bis 50 Quadratmeter handeln. Wer Hinweise auf einen Tatverdächtigen geben kann, soll sich an die Polizei in Homberg wenden, Telefon (05681) 7740.

Borken/Frielendorf. Die Polizeistation Homberg ermittelt zurzeit in einer Einbruchserie, von der bislang vorwiegend Ortsteile der Stadt Borken und der Gemeinde Frielendorf betroffen waren. Die Beamten zählen bislang etwa 15 Fälle zu der Serie. Der Beginn dieser Taten liegt etwa im Dezember 2006. Zuerst dachte man an jeweils örtliche Täter, das heißt im Nahbereich des Tatortes ansässig. Da die Täter allerdings inzwischen erkennbar immer größere Kreise ziehen, schließt die Polizei nicht aus, dass es sich möglicherweise um überörtlich agierende Täter handeln könnte. Die Tatbegehungsweise ist stets die gleiche. Die Täter bevorzugen ländlich dörfliche Strukturen; die Tatzeiten liegen in den Nachtstunden zwischen 1 und 4 Uhr. Sie bevorzugen schlecht gesicherte, alte Türen, meist Kellertüren, die nur mit einfachen Bartschlössern versehen sind. Sie begeben sich nur ins Erdgeschoss, stehlen dort kleinere Geldbeträge aus Geldbörsen und verschwinden wieder auf dem gleichen Weg, wie sie gekommen waren. Der höchste bislang gestohlene Geldbetrag belief sich auf 80 Euro. Die Bewohner bemerkten meist nichts vom nächtlichen Einbruch, dachten sogar oft, sie hätten das Geld nur verlegt. Insofern ist auch nicht auszuschließen, dass weitere Fälle noch gar nicht zur Anzeige gebracht wurden. Die letzten fünf Fälle ereigneten sich in Lenderscheid. In der Nacht zum 18. April wurde ein Täter gegen 3.20 Uhr von einem Bewohner bemerkt. Der Täter flüchtete sofort unerkannt aus dem Haus.

Tipps der Polizei: Ältere und schlecht gesicherte Keller- oder Nebeneingangstüren lassen sich zum Beispiel durch innen liegende stabile Querverriegelungen effektiv sichern. Kellerfenster können durch Vergitterungen effektiv gesichert werden (siehe Grafik der Polizei Homberg)

Jesberg. Unbekannte Täter verübten in der Nacht zu Dienstag einen Einbruch in eine Tankstelle in der Frankfurter Straße in Jesberg. Sie erbeuteten etwa 200 bis 250 Packungen Zigaretten verschiedener Marken, rund 50 Packungen Tabak und zehn Flaschen Mineralwasser im Gesamtwert von etwa 1.200 Euro. Der durch den Einbruch entstandene Sachschaden wird auf zirka 500 Euro geschätzt. Die Einbrecher hatten die Eingangstür brachial aufgehebelt. Der Betreiber lagert bewusst keine größeren Mengen an Zigaretten im Verkaufsraum, sonst wäre der Schaden noch höher gewesen. Hinweise bitte an die Polizei in Schwalmstadt, Telefon (06691) 9430.




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