Startseite

Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

MT erleidet herben Dämpfer in Minden

Melsungen/Minden. Böses Erwachen für die MT Melsungen in Ostwestfalen:mit 25:34(13:17) setzte es eine empfindliche Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt, die aber am Ende zu hoch ausfiel. Nach gutem und engagiertem Beginn der Nordhessen, die vom Anpfiff weg sofort in Führung gingen, schlichen sich schon früh kleine Nachlässigkeiten ein.

Zwar sorgten Predrag Kontic, Petr Hazl und Ivan Brouko für eine 3:1-Führung, doch eine erste Strafzeit von Giorgos Chalkidis ermöglichte Minden den Anschluß per Siebenmeter durch Stephan Just. Beide Teams konzentrierten sich vorwiegend darauf, den Gegner in seinen Angriffsbemühungen zu stören. Die Defensive stand klar im Vordergrund, doch weder Besirevic im Mindener, als auch Musil im Melsunger Tor hatten nicht ihren besten Tag erwischt.

Als Dimitri Kouzelev in der 19. Spielminute die Grün-Weißen erstmals mit 11:10 in Führung brachte, wurde es schlagartig auch auf den Tribünen lauter. Robert Hedin wechselte nun zwar Musil gegen Zoran Djordjic, Grigorios Sanikis übernahm zeitweise den Part von Petr Hazl, doch den erhofften Stabilisierungseffekt hatten diese Maßnahmen nicht. Im Gegenteil erkannten und nutzten die Mindener, bei denen inzwischen der zuletzt etwas gescholtene Gudjonsson auf die Spielmacherposition gerückt war, die Gunst des Augenblicks, und zogen binnen 5 Minuten auf 14:11 weg.

Resultat der sehr wechselhaft verlaufenen ersten Hälfte war eine verdiente 17:13-Führung der Gastgeber, die sich in den Schlußsekunden noch einem Kuriosum gegenüber sahen. Malik Besirevic kmusste nach Meckerns für 2 Minuten auf die Bank. Ersatzkeeper Buhrmester war seinerseits zu schnell auf dem Feld und bekam auch gleich zwei Strafminuten. Da opferte sich Rückraumspieler Stefan Just und stellte sich zwischen die Pfosten.

Auch die zweite Hälfte musste Minden noch mit Just im Kasten starten. Deren vier verbliebenen Feldspieler ließen sich viel Zeit beim Aufbau, und Schäpsmeier hatte beim Abschluss schließlich das Glück, dass sein abgefälschter Wurf von der Unterkante der Latte hinter die Linie sprang. Anschließend hielt Just gar einen Wurf von MT-Linksaußen Brouko und gab damit das Signal zu einer furiosen Viertelstunde seiner Mannschaft. 46 Minuten standen auf der Anzeigetafel, als Buschmann bei 28:18 mit seinem einzigen Treffer des Abends das Ergebnis auf 10 Tore Differenz stellte.

Die MT schien „klinisch tot“, und wohl niemand in der Halle hätte freiwillig noch etwas auf das Team gesetzt. Dan stellte Robert Hedin die Abwehr auf offensiv um, ließ Gudjonsson und Niemeyer in doppelte Manndeckung nehmen. Und tatsächlich: dieses Konzept griff – und wie! Melsungen störte Mindesn Angreifer schon weit vor der 9m-Linie, pflückte sich mehrfach Bälle und nutzte die Gelegenheiten. Fünf Treffer gelangen der MT in Folge, Minden war von der Rolle, Trainer Radtka mußte reagieren. TimeOut nach etwas mehr als 51 Minuten, als die MT drauf und dran war, beim 28:23 doch das Spiel noch umzubiegen.

Mindens TimeOut nutzte zunächst nichts. Kaum wieder angepfiffen, schon hatte Brouko den Ball den Gastgeber “geklaut” und den anschließenden Tempogegenstoß versenkt. 28:24, bei 51:24 gespielten Minuten. Und schon der nächste Melsunger Konter durch Kraus. Der jedoch konnte den zu ungenauen Pass nicht richtig unter Kontrolle bringen und scheiterte kurz daruf am GWD-Schlußmann. Die Melsunger Aufholjagd war damit beendet. Dazu kam, dass ausgerechnet jetzt der zuvor kaum in Erscheinung getretene Mirza Cehajic sich ein Herz nahm, und nach acht torlosen Minuten per Doppelpack alle Euphorie der Gäste binnen Sekunden zunichte machte. So durfte Minden Minuten später einen 34:25-Sieg feiern, der in Anbetracht des knappen Zwischenstandes am Ende viel zu hoch ausgefallen war.

Trainerstimmen zum Spiel
Robert Hedin (MT Melsungen):
Ich hatte mir das Spiel heute eigentlich etwas anders vorgestellt. Dass das keine spielerisch schöne Partie werden würde, das war uns schon vorher klar. Wir haben trotzdem gut gespielt in der ersten Halbzeit, bekamen dann die Verletzung von Predrag Kontic, und Minden konnte sich mit vier Toren absetzen. In der zweiten Hälfte hat unsere 6-0-Deckung überhaupt nicht mehr funktioniert. Ich muss sagen, dass Minden am Ende verdient gewonnen hat, und wir müssen jetzt gegen Düsseldorf sehen, dass wir gewinnen.

Richard Radtka (GWD Minden): Natürlich freue ich mich über den Sieg, wenn ich auch weiß, dass das noch nicht gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist. Wir haben heute eins unserer besten Heimspiele seit langer Zeit gemacht. Wir hatten zu Beginn eine Phase, in der wir uns selbst im Weg standen, haben aber die Kurve noch einmal bekommen. Nun steht uns ein ganz wichtiges Derby bevor bei 6 Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Wir brauchen noch einen Punkt, und den wollen wir am Samstag holen.




Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, verwendet diese Seite Cookies. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen