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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Partnerschaft und Freundschaft vertieft

Borken. Vom 17. bis 20. Mai war eine Delegation von 61 Franzosen aus der Partnerstadt Méru zu Gast bei Freunden Borken. In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Heßler, bestätigt von Gerard Lippens, Vizebürgermeister Méru, die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Städten. Ein umfangreiches Programm erwartete die Gäste aus Méru, für das sich der Städtepartnerschaftsverein Borken – Méru verantwortlich zeigte.

Weltgrößte Skisprungschanze
Freitag morgen, nach dem entspannenden Donnerstagabend in den Gastgeberfamilien, stieg man frühzeitig in das volle Programm ein. Der Luftkur- und Wintersportort Willingen im Waldecker Upland war das Ziel, wo die „Weltgrößte Skisprungschanze“ besichtigt wurde. Eine Führung, die zweisprachig war, machte die Besucher mit den riesigen Dimensionen in schwindelnder Höhe, sowie der Ausrüstung und konditionellen Voraussetzung des Skispringers vertraut. Von dem Mut der Springer, aus solch einer Höhe sich in die Tiefe zu stürzen, waren alle stark beeindruckt.

Nach der Liftfahrt zum Ettelsberg hatten die Gäste Gelegenheit, sich in der schönen Stadt Willingen die Zeit bis zum Abendessen im Brauhaus zu vertreiben. Bei anschließender Disco-Music kamen die tanzfreudigen Franzosen voll auf ihre Kosten und ließen kaum einen Tanz aus.

Besuch in der Fleischerei Kohl-Kramer
Während beide Komitees am Samstagmorgen weitere Planungen für das laufende Jahr besprachen, freuten sich Gäste und Gastgeber auf die freie Zeit, die ihnen für eigene Unternehmungen zur Verfügung stand. Bei einer Betriebsbesichtigung in der Trockenerfurther Fleischerei Kohl-Kramer, zu der am Samstag Mittag eingeladen war, konnten sich die Freunde aus Méru über die Produktion nordhessischer Wurstspezialitäten informieren. Endlich konnten sie sehen, wo die „Ahle Wurscht“, die während des jährlich stattfindenden Brocante (Flohmarkt) in Méru verkauft wird, hergestellt wird. Eine Kostprobe ließ auch nicht lang auf sich warten. Ein gut bestücktes Büfett, die mit viel Beifall bedachte getanzte Weltreise der Sternchen-Garde des Borkener Carneval-Clubs und die Meereswogen die der Shanty-Chor Borken-Homberg besang, waren der unterhaltsame Inhalt des Abschiedsabends im Gemeinschaftshaus Trockenerfurth. Eine von Günter Kolms und Renate Sinemus zusammengestellte Power-Point-Präsentation ließ die Erinnerung der gegenseitigen Besuche im vergangenen Jahr wach werden.

Gegenbesuch im September
Am Sonntag, bevor die Franzosen die Heimreise antraten, waren sie Zeuge der feierlichen Eröffnung des Kinderstollens im Bergbaumuseum zum Internationalen Museumstag. Die Absicht, die Pflege der Freundschaft während der vier Besuchstage, sahen die Gäste aus Méru und ihre Borkener Gastgeber als voll erfüllt. Ein Wiedersehen ist in der Zeit vom 21. bis 23. September in Méru geplant, was den Abschied ein wenig erleichterte. Auch dieser Besuch wird von der Europäischen Union im Rahmen von Städtepartnerschaften gefördert, wie aus dem Bewilligungsbescheid hervorgeht.sb.

Foto: Abschied vor dem Hessischen Braunkohle Bergbaumuseum. Ein Wiedersehen ist noch in diesem Jahr geplant.sb.




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