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FDP: Strikte Trennung von Biologie- und Religionsunterricht

Wiesbaden. Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dorothea Henzler, bezeichnete es als gefährlich, die Schöpfungslehre zu stark in den Biologieunterricht einfließen zu lassen. „Für die Schülerinnen und Schüler darf der Unterricht nicht unübersichtlich werden. Sie müssen wissen, welche Inhalte sie in den einzelnen Fächern erwarten. Der Biologieunterricht soll naturwissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln. Die christliche Schöpfungslehre ist dort fehl am Platz“, kommentierte die FDP-Politikerin die von Kultusministerin Wolf in der FAZ geäußerten Vorstellungen.

Selbstverständlich müssten Sinnfragen fächerübergreifend behandelt werden und gemäß des gesetzlichen Bildungsauftrages humanistische und christliche Werte in allen Fächern vermittelt werden. Dies sei jedoch kein Argument, den Biologieunterricht mit den Glaubensfragen der christlichen Schöpfungslehre zu verwässern. Im Zentrum des Biologieunterrichts müsse die Vermittlung der naturwissenschaftlichen Fakten stehen, so Henzler.

Die FDP spreche sich natürlich für die Vermittlung der christlichen Schöpfungslehre in der Schule aus. Diese gehöre jedoch zweifellos in den Religionsunterricht, am besten in den religionskundlichen Unterricht nach den Vorstellungen der FDP, damit alle Glaubensrichtungen gleichermaßen behandelt würden und für Schülerinnen und Schüler somit ein umfassendes Bild der Religionen entstehe, so Henzler abschließend.




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