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Große Veränderungen prägen den Marktplatz

Borken. Der Marktplatz in der Borkener Altstadt verändert in diesen Tagen gravierend sein Gesicht. Alte Bausubstanz, deren Erhaltung einen nicht zu vertretenden Aufwand verursacht, wird abgerissen. Eine ganze Häuserzeile am östlichen Rand des Marktplatzes, vom ehemaligen Salon Amthauer bis runter zur Bahnhofstraße zum Haus Michalski.

„Zu unserer kommunalen Aufgabe gehört auch eine städtebauliche Anpassung. Diese Baumaßnahmen sind auch Auswirkung des demografischen Wandels“, betonte Bürgermeister Bernd Heßler. „Früher war dieser Marktplatz ein Zentrum der täglichen Nahversorgung.“ Doch die Struktur und die Nachfrage im Einzelhandel haben sich verändert. Die ehemaligen Versorgungseinheiten waren nicht mehr überlebensfähig.

Erhaltenswertes bewahren
Alle baulichen Veränderungen in der Altstadt, so Bürgermeister Bernd Heßler, erfolgten in enger und guter Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. „Wir bewahren, was erhaltenswert ist.“ So beherbergt heute die ehemalige Bäckerei Mardorf die Mobile Krankenpflegestation. Das im Jahr 1641 erbaute alte Rathaus, ein prägendes Bauwerk der Altstadt, soll im Frühjahr 2008 eingeweiht werden.

Der Abriss des Gebäudeensemble am Marktplatz wird aus Mitteln des Stadtumbau-West finanziert. Basis der künftigen senioren- und behindertengerechten Bebauung ist ein im Jahr 2006 abgeschlossener Architektenwettbewerb. Der komplette Bereich des Marktplatzes wird damit neu geordnet. Für die Übergangszeit will man sich Zwischenlösungen einfallen lassen. Der 1. Schwalm-Eder Brat- und Wurstmarkt am 30. September wird dabei u.a. für neues Leben sorgen.

Grundrisse fertig
Die Bebauung mit senioren- und behindertengerechten Wohnungen wird einen Investitionsbedarf von 3,5 bis 4 Millionen Euro erfordern, erläuterte Bürgermeister Bernd Heßler. „Die Stadt Borken wird nicht investieren. Wir führen bereits erste Gespräche mit Privatinvestoren.“

In drei Bauabschnitten, die miteinander verzahnt sind, soll der Marktplatz wieder bebaut werden. Die Grundrisse sind fertig, die Fassaden noch in der Diskussion. Denn: „Die neuen Gebäude müssen sich dem Bild der Altstadt anpassen“, stellte Bürgermeister Bernd Heßler klar.sb.

Foto: Bald sind die alten, maroden Häuser am Marktplatz in der Borkener Altstadt verschwunden. Am 16. Juli standen nur noch die Gerippe des früheren Salon Amthauer, der Bäckerei Laufer, der Eisenwarenhandlung Trenkel. Eine Baustellenbesichtigung führten an diesem Montag v.l.: Bauleiter Dirk Becker, Hochbauplaner Rolf Bahlburg, Architekt Claus-Peter Müller, Stadtplaner Christoph Bachmann und Bürgermeister Bernd Heßler durch.sb.




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