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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Immer weniger Schüler ohne Hauptschulabschluss

Wiesbaden. In Hessen verlassen aktuell nur noch 13,7 Prozent aller Hauptschülerinnen und -schüler die Schule ohne Hauptschulabschluss. „Die hessische Landesregierung hat den Anteil der Hauptschulabgänger ohne Schulabschluss seit 1999 von 22,3 Prozent auf aktuell 13,7 Prozent verringert. Dazu wird das Ansehen des Hauptschulabschlusses in der Wirtschaft nachhaltig verbessert“, erklärte heute Staatssekretär Joachim Jacobi.

„Unsere schwächeren Schüler sind durch die Bildungspolitik der letzten Jahre stärker geworden und das verringert die Bildungsungleichheit in Hessen, die in früheren Jahren einfach hingenommen wurde. Wir sehen Schule als einen Ort, an dem Kinder entsprechend ihrer Veranlagung gefordert und gefördert und dabei auf ein eigenständiges Leben vorbereitet werden. Die sinkende Anzahl junger Menschen ohne Schulabschluss ist dabei der beste Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das Hessische Kultusministerium hat sich bis 2008 mehrere strategische Ziele gesetzt, darunter die Verringerung der Anzahl der Schulentlassenen ohne Hauptschulabschluss um ein Drittel. Ausgehend von einer Quote von 22,3 Prozent Schulentlassener ohne Abschluss wurde am Ende des Schuljahres 2005/2006 mit 13,7 Prozent Schulentlassenen aus Hauptschulen und Hauptschulzweigen der Kooperativen Gesamtschulen die Senkung um ein Drittel bereits erreicht. „Dabei ist die Entwicklung in Nordhessen besonders auffällig, denn hier ist der Anteil der Hauptschulabgänger ohne Abschluss zwischenzeitlich auf 11,8 Prozent gesunken“, so Jacobi.

Erreicht wurde der Rückgang der Abgänger ohne Abschluss durch verschiedene Maßnahmen, wie die Einrichtung von SchuB-Klassen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 der Hauptschule. Ebenso wurden Berufswahlpässe an der überwiegenden Anzahl der Hauptschulen und Hauptschulzweigen eingeführt. Individuelle Förderpläne für versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler ergänzen das Unterstützungsangebot. Darüber hinaus trägt die Durchführung der Ostercamps zur gezielten Förderung von versetzungsgefährdeten Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss bei.




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