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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Wintermärchen mitten im Sommer

Kassel/Melsungen. Ausgerechnet an einem der schönsten und wärmsten Tage überhaupt in diesen Wochen, erlebten gut 600 Besucher am Montagabend im Kasseler CineStar Filmpalast am Karlsplatz noch einmal den WM-Triumpf der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Das „Projekt: Gold – Eine deutsche Handball-WM“, der Erfolg des Brand-Teams, das vor ziemlich genau einem halben Jahr den Welttitel in begeisternder Manier gewann, und dabei den Handballsport der deutschen Öffentlichkeit in einer Breite vorstellten, wie es das vorher noch nicht gegeben hatte.

Die nordhessische Handballregion lebt und pulsiert, das Interesse am Sport mit dem kleinen Lederball scheint auch im weiteren Fahrwasser der errungenen Erfolge nicht abzuebben. Da erschienen die Fans in Kassel nicht erst ein paar Minuten vor Filmbeginn in lockerer Abendkleidung, sondern strömten in Weltmeistertrikots und mit Deutschlandfahnen in der Hand oder um die Schultern gelegt bereits über eine Stunde vorher ins Foyer des CineStar. Dort gab es für erfolgreiches Torwandwerfen Gutscheine der MT-Partner CineStar und Kurhessen-Therme zu gewinnen, jeder Teilnehmer wurde überdies mit einem druckfrischen MT-Mannschaftsposter belohnt.

Eine WM-Mini-Talkrunde schloß sich an, moderiert von „HitRadio FFH“-Moderator Patrick Schumacher. Er plauderte mit MT-Spieler und WM-Teilnehmer Petr Hruby und MT-Trainer Robert Hedin, selbst dreifacher WM-Teilnehmer, über deren Eindrücke vom Weltturnier an das Turnier. Zudem war mit der „Endspielstimme von Köln“, MT-Kommunikationschef Bernd Kaiser, ein weiterer aktiver Teilnehmer als authentischen Teil des WM-Triumphes am Mikrofon. Kurzfristig krankheitsbedingt absagen mussten die WM-Referees Bernd und Reiner Methe aus dem benachbarten Vellmar, eines der besten Schiedsrichtergespanne Deutschlands.

Bevor es tatsächlich mit dem Film losging, konnten sich auch drei Vereine der Region noch freuen. Für besonders zahlreiches Erscheinen ihrer Mitglieder erhielt die TG Wilhelmshöhe einen Satz Trainingsshirts mit Sponsorenaufdruck der Licher Brauerei sowie die SG Kaufungen ein Paket Gutscheine der MT-Partner CineStar und Kurhessentherme.

Den ausgelobten „Hauptgewinn“ für die größte Teilnehmergruppe, eine Trainingseinheit mit MT-Trainer Robert Hedin, konnte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen für sich verbuchen, wo sich die weibliche B- und C-Jugend nun auf fachkundige Anleitung freuen darf.

Und dann war es so weit. Im größten Vorführraum des CineStar Kassel, auf der mit 175 Quadratmetern größten Kinoleinwand Hessens, konnte man noch einmal alle Stationen des WM-Traumes miterleben. Angefangen bei schweißtreibender Vorbereitung der Spieler in engen, kalt wirkenden Aufwärmhallen und Krafträumen, mentaler Vorbereitung und Flachserei untereinander.

Die Momente des wenig überzeugenden Auftaktes gegen Brasilien, der ernüchternden Vorrundenniederlage gegen Polen. Es kribbelte beim knappen Sieg gegen Spanien im Viertelfinale, die Fingernägel nahmen Schaden beim doppelten Verlängerungskrimi gegen Frankreich im Halbfinale. Hautnah und unheimlich emotional gibt der Film wesentlich mehr als nur kurze Einblicke in das Seelenleben von Leistungssportlern, ist dabei aber jederzeit unterhaltsam und fordert immer wieder auch Reaktionen im Publikum: ein Lacher hier, ein Aufstöhnen dort, hörbare Erleichterung bei der letzten, entscheidenden Parade von Henning Fritz im Halbfinale.

Das Publikum im CineStar war bis zur finalen Minute gefangen in der Faszination des Handballsports und im Erfolg einer eingeschworenen Gemeinschaft auf dem Weg zum erklärten Ziel: Handball-Weltmeister im eigenen Land zu werden. Mit der Finalrevanche gegen Polen war es schließlich geschafft, und alles versank im grenzenlosen Jubel.

Insgesamt mehr als zufrieden waren dann am Ende des Abends auch die Initiatoren und Veranstalter. CineStar Theaterleiter Peter Henkel sprach begeistert von einem „tollen Event für Kassel in einem stimmigen und angemessenen Ambiente“, und präsentierte stolz sein ehemals hellblaues Hemd, das später schwarz überzogen war von den Unterschriften aller anwesenden MT-Spieler inklusive Trainer Robert Hedin. (M. Koch, MT-Pressestelle)




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