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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Pilger ohne Schilder

Trutzhain. Über mangelndes Interesse an dem Elisabethzelt kann sich die katholische Kirchengemeinde Maria Hilf in Trutzhain wirklich nicht beklagen. Seit der Einweihung zur Wallfahrt am 1. Juli haben schon die ersten Pilger im Pilgerzelt übernachtet und weitere haben sich bereits angesagt. Bei den Gesprächen beklagten die Pilger allerdings die fehlende Beschilderung nach Trutzhain.

„Wir waren ganz erstaunt über diese Aussagen“, sagte Pfarrer Diethlem Vogel. Anfang März hatte Dietrich Schewe den Weg von Spießkappel nach Trutzhain zusammen mit Wolfgang Scholz von der Trutzhainer Kirchengemeinde ausgeschildert. Eigens dazu wurde ein Schild in der Nähe des Obergrenzebacher Forsthauses eingegraben und mit Schrauben in einer Bodenhülse befestigt. Nun fehlt vom Schild jede Spur. Nur die Bodenhülse ist noch zusehen.

„Das Schild wurde fachgerecht entfernt, von Randalismus fehlt jede Spur“, ist sich Wolfgang Scholz sicher. Er hatte nach den Hinweisen der Pilger die Wegführung überprüft. Das Schild ist deshalb so wichtig, weil es den Abzweig nach Trutzhain kennzeichnet. Fehlt das Schild, so laufen die Pilger den Weg über Schönborn und können nur über Umwege nach Trutzhain gelangen. Bei weiteren Überprüfungen des Pfades bemerkte er das die Wegmarkierungen durch Obergrenzebach bis nach Trutzhain ebenfalls entfernt worden sind. „Der Weg wird wieder hergestellt“, sagte Dietrich Schewe, der für die Wegführung des Elisabethpfads zuständig ist.

Ob es eine gezielte Aktion oder nur ein Lausbubenstreich sei, dazu wollten sich Schewe und auch Pfarrer Vogel nicht äußern. „Wir blicken nach vorne. Unser Angebot hat sich schon herumgesprochen und wir sind froh das es so gut angenommen wird“, sagte Vogel. Bereits für Mitte September hat sich eine Studentengruppe aus Jena mit 15 Personen angemeldet. Ende September eine Pilgergruppe aus Dresden mit weiteren sieben bis zehn Pilgern.

Das Projekt „Menschen unterwegs – Ein Zelt des Lebens“ welches zum Bau des Elisabethzeltes geführt hat, wurde vom Land Hessen, der Kulturstiftung der Kreissparkasse Schwalm-Eder, dem Bistum Fulda sowie von heimischen Handwerksbetrieben unterstützt. Insgesamt wurden rund 200 Stunden ehrenamtliche Arbeitsstunden von den Gemeindemitgliedern erbracht. Mit einem Gesamtvolumen von rund 10.000 Euro steht das Zelt Pilgergruppen von Ostern bis Oktober zur Verfügung und bietet zwölf bis 18 Personen Platz.

Informationen zum Angebot Anmeldungen können unter www.maria-hilf-trutzhain.de abgerufen werden.




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