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Erst DHB-Pokal, dann gegen Göppingen

Melsungen. Am Freitag holten sich die Nordhessen eine 31:40 (11:18 )- Klatsche in Nordhorn ab, nun aber sollen möglichst gleich zwei Erfolgserlebnisse in Serie her: Erst am Dienstag im Pokal beim Südzweitligisten TV Korschenbroich (20.00 Uhr,Waldsporthalle Korschenbroich) und vier Tage später beimLiga-Duell gegen Frisch Auf Göppingen (Sa., 17.00 Uhr, Meirotels-Halle Rotenburg).

Mit Ausnahme zweier insgesamt zehnminütigen Phasen (6.-8. Minute, von 2:5 auf 5:5 und 32.-38. Minute, von 12:20 auf 19:22) vermochte die MT Melsungen nicht mit Gastgeber Nordhorn Schritt zu halten. Die Grafschafter zählen in dieser Verfassung sicher auch in diesem Jahr zu den Top-Five der Liga. Insofern hält sich die Trauer über die 9-Tore-Niederlage beim Hedin-Team in Grenzen. Der Blick ist nach vorn gerichtet. Die beiden kommenden Aufgaben in dieser Woche werden mit berechtigten Hoffnungen auf einen positiven Ausgang in Angriff genommen.

Klarerer Favorit ist Melsungen zunächst in der zweiten Runde des DHB-Pokals. Beim noch sieglosen Aufsteiger in der zweiten Bundesliga Süd, dem TV Korschenbroich, wäre alles andere als ein MT-Sieg eine faustdicke Überraschung. Die Mannschaft von Trainer Olaf Mast (als Spieler früher u.a. beim THW Kiel), im Mai noch souveräner Meister der Regionalliga West, musste bereits nach drei Spieltagen in der höheren Klasse erkennen, dass in der Bundesliga ein rauher Wind weht.

Gegen die TSG Münster, den Bergischen HC und den EHV Aue zahlten die Rheinländer Lehrgeld. Und auch gegen Melsungen sind die Erwartungen sehr gedämpft: “Wir werden uns da keine Illusionen machen, aber trotzdem versuchen, unser Bestes zu geben“, verspricht Mast zumindest eine engagierte Vorstellung. Neben seinem Namen gibt es nur noch zwei weitere überregional bekannte im Team des TVK: Torwart Henning Wiechers spielte u.a. bei der SG Flensburg/Handewitt und beim TuS N- Lübbecke und Kreisläufer Jörn Ilper bringt Bundesligaerfahrung vom VfL Gummersbach mit.

Korschenbroich liegt im Städtedreieck Gladbach-Düsseldorf-Krefeld und hat ca. 33.000 Einwohner. Das Pokalspiel wird ausgetragen in der etwa 900 Zuschauer fassenden Waldsporthalle in Korschenbroich. SR in Korschenbroich: Jutta Ehrmann / Susanne Künzig (Odenthal / Karlsruhe).

Zuhause gegen Göppingen
Die Spiele der MT Melsungen gegen Frisch Auf Göppingen hatten schon zu Zweitligazeiten einen hohen Unterhaltungswert. Am kommenden Samstag stehen sich die beiden Clubs zum fünften Mal im Handball-Oberhaus gegenüber und die sportliche Einschätzung der Gäste ist nicht einfach. Göppingen hatte ein angenehmes Auftaktprogramm – die Pflichtaufgaben gegen Mannschaften, die normalerweise im unteren Tabellendrittel anzutreffen sind, wurden gelöst.

Die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic gewann gegen Wetzlar, Berlin und Lübbecke und errang in Nordhorn einen Zähler. Nur in Lemgo musste man sich dem Kontrahenten beugen. Hier wurde Frisch Auf gleich zum Saisonstart mit 23:27 kalt erwischt. Das Gerippe der Schwaben ist international und wird gebildet aus den beiden Nationaltorhütern aus der Slowakei und aus Tschechien (Shejbal und Galia), der Rückraumachse Garcia (RL, Island), Manojlovic (RM, Serbien), Rajkovic (RR, Serbien) und der Flügelzange Oprea (LA, Deutschland) und Schöne (RA, Deutschland) sowie Kreisläufer Anusic (Kroatien). Trainer Velimir Petkovic, ein ausgewiesener Taktiker, stammt aus Serbien. In puncto Internationalität kann Melsungen mit Göppingen locker mithalten. Der Unterschied dürfte jedoch in der Feinabstimmung auf dem Spielfeld liegen.

Frisch Auf konnte seine Stammformation – mit Ausnahme von Spielmacher “Mimi” Kraus (ging nach Lemgo) – halten und verfügt damit über ein sehr eingespieltes Team. Die MT Melsungen hingegen hat genau in diesem Punkt Nachholbedarf. Sieben personelle Veränderungen müssen eben erst einmal verarbeitet sein. Insofern sind die Schwaben klar im Vorteil. Trotzdem: die MT spielt zuhause und könnte dies mit ihren Fans im Rücken wettmachen. “Ganz wichtig ist es jedoch, die Zusammenarbeit in der Abwehr zu verbessern, und vorne die technischen Fehler und verfrühten Torwürfe zu minimieren”, fordert MT-Sportchef Alexander Fölker als Erkenntnis aus dem Nordhorn-Spiel. SR in Rotenburg: Ralf Damian / Frank Wenz (Bingen/Mainz).




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