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Grundschule „Am Kirschberg“ gut abgeschnitten

Neuenbrunslar. Mit sehr guten Ergebnissen hat die Grundschule am Kirschberg in Neuenbrunslar bei der vom Hessischen Kultusministerium im Schuljahr 2006/2007 neu eingeführten Schulinspektion abgeschnitten. Dies ist das Fazit des Inspektionsberichtes, den Claudia Schweizer und Klaus Heiner Weber vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) mit Sitz in Wiesbaden dem Magistrat der Stadt Felsberg, der Grundschule sowie dem zuständigen Schulamt übergaben. Vorab stellten sie die Ergebnisse Stadträtin Ute Lukas, Stadtverordnetenvorsteher Stefan Umbach (gleichzeitig Vertreter des Stadtteils Wolfershausen), den Ortsvorstehern aus Alten- und Neuenbrunslar ,Werner Bolz und Hilmar Löber, dem Elternbeirat der Grundschule „Am Kirschberg“ mit Rolf Inauen und Caroline Warlich an der Spitze, dem Schulrat Helmut Doublier und dem gesamten Personal der Grundschule offiziell vor.

Sowohl Schulleiterin Birgit Gerber als auch Schulrat Helmut Doublier vom Schulamt in Borken nahmen die durchweg positiv ausgefallene Bewertung mit Freude und Stolz entgegen. Schulrat Doublier betonte, dass der Bericht zur Inspektion der Neuenbrunslarer Grundschule die bisher mit Abstand beste Qualitätsbeurteilung aller überprüften Schulen seines Bereiches sei.

Stadtverordnetenvorsteher Stefan Umbach brachte ebenfalls seine Freude zum Ausdruck und sagte: „So eine tolle Schule muss erhalten bleiben. Ich werde alles dafür tun, auch wenn die Schülerzahlen zur Zeit hier rückläufig sind und die jetzige Landesregierung solche kleinen Schulen aus wirtschaftlichen Gründen in Frage stellt“. Wie seine Kinder sei auch er selbst in diese Schule gegangen.

In der vorletzten Woche vor den Sommerferien hatte sich das zweiköpfige Inspektorenteam gründlich in der Neuenbrunslarer Schule umgesehen. Die Inspektoren gingen in den Unterricht, schauten in Klassenbücher, Arbeitshefte und Konferenzprotokolle, nahmen das Gebäude und den Schulhof unter die Lupe und sahen sich auch in der städtischen Turnhalle um, in der der Sportunterricht stattfindet. Außerdem führten die Mitarbeiter des Instituts für Qualitätsentwicklung 30- bis 60-minütige Interviews mit der Schulleiterin und ihrer Vertreterin, den Lehrerinnen, der Schulsekretärin, mit Schülerinnen und Schülern der Klassen drei und vier sowie mit Elternvertretern.

Im Vorfeld des Inspektorenbesuches hatte Schulleiterin Birgit Gerber bereits einen ausführlichen Fragebogen zu schulischen Daten, zu im Schulprogramm festgelegten Leitzielen wie beispielsweise der Leseförderung und zu allen anderen vom Institut festgelegten Qualitätsbereichen beantwortet und der Prüfungsstelle zur Verfügung gestellt. Begleitend dazu hatte das Institut für Qualitätsentwicklung Fragebögen auch an die Lehrkräfte, an die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler adressiert, um die Meinungen und Erfahrungen zu den Qualitätskriterien auf breiter Front der Schulgemeinde in Erfahrung zu bringen.

Zu den durch die Inspektion beurteilten Qualitätsbereichen gehörten die räumliche und personelle Ausstattung, die schulischen Entwicklungsziele, Führung und Management durch die Schulleitung, die berufliche Kompetenz der Lehrkräfte unter anderem durch den regelmäßigen Besuch von Fortbildungen, der zwischenmenschliche Umgang an der Schule, die Vorbereitung der Schüler auf weitergehende Schulen sowie – als Kernbereich – die Qualität des Lehrens und Lernens.

Besonders positiv hervorgehoben wurde von den Inspektoren, dass ein aktuelles Schulprogramm mit festgeschriebenen Entwicklungszielen – so zur Leseförderung und zum angestrebten Schwerpunkt „sportliche Grundschule“ – vorlag und dies auch als gemeinsame Arbeitsgrundlage im beobachteten Unterricht ersichtlich geworden sei. Ebenso attestieren die Prüfer „eine große Variabilität“ der Unterrichtsmethoden anstelle von Frontalunterricht, die das „selbstständige und eigenverantwortliche Lernen“ der Kinder förderten, wie es in dem Bericht heißt. Pluspunke gab es auch dafür, dass frei gewordene Klassenzimmer (aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen) kreativ und lernfördernd umgenutzt worden seien. So wurde im vergangenen Jahr ein Filmraum mit einem aus der Elternspende finanzierten Beamer eingerichtet und vor den Sommerferien die neue Schulbibliothek eröffnet. Kritikpunkte unter „räumliche Bedingungen“ waren, dass die Turnhalle nicht grundschulgerecht ausgestattet und die Jungentoilette im Schulhaus wenig ansprechend sei.

Auch das aus Schottland stammende, seit dem vergangenen Jahr an der Neuenbrunslar Grundschule praktizierte pädagogische Konzept der sechs „Goldenen Regeln“ („Golden Rules“: Sei höflich und hilfsbereit – verletzte die Gefühle anderer nicht, sei rücksichtsvoll – verletzte niemanden, gib dir Mühe – nutze deine Zeit und störe andere nicht, sei sorgsam – verschwende und zerstöre nichts, höre anderen zu – lass andere ausreden, sei aufrichtig – verdrehe die Wahrheit nicht) erntete Lob von Seiten der Inspektoren. Das Konzept habe deutlich positive Auswirkungen auf das Schulklima und das Verhalten der Schüler untereinander. Das Verhältnis zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen und Schülern sei „freundlich unterstützend, vertrauensvoll und wertschätzend“, heißt es in dem Bericht. Positiv bewertet wurde außerdem, dass die Grundschule am Kirschberg sich nach außen öffne und ins dörfliche Leben integriert sei, beispielsweise durch Auftritte bei Festen wie dem Dorfjubiläum, dem Weihnachtsmarkt oder dem regelmäßig stattfindenden Brandschutztag.

Kritisch angemerkt wurde unter anderem, dass die bestehende Homepage noch nicht zur Vermittlung aktueller Informationen aus der Schule genutzt werde.

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