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Hedin: „Wir haben etwas gutzumachen“

Melsungen. “Keine Frage, nach diesem misslungenen Auftritt in Wetzlar haben wir etwas gutzumachen”, bringt MT-Trainer Robert Hedin die Zielsetzung für das Spiel gegen den TuS N-Lübbecke auf den Punkt. Anwurf in der Rotenburger MEIROTELS-Halle am Samstag ist bereits um 15 Uhr.

Was der Melsunger Coach ausdrücken will ist nichts anderes als “Ein Sieg mus her!”. Für die drei Spiele gegen Wetzlar, Lübbecke und am nächsten Wochenende gegen Großwallstadt hatten ich Melsungens Handballer wenigstens vier Punkte ausgerechnet. Nachdem in Wetzlar nichts zu holen war, stehen sie also jetzt in der Pflicht. Deshalb wurde das Match gegen die Ostwestfalen auch sehr gewissenhaft vorbereitet. Nachdem die Mannschaft lediglich am Sonntag frei zur Regeneration bekommen hatte, wurden an allen anderen Tagen – den Feiertag am Mittwoch eingeschlossen – ein oder sogar zwei Trainingseinheiten absolviert.

Nach dem zurückliegenden engen Terminplan war es jetzt möglich, wieder etwas mehr für die Physis und die Kondition zu tun. “Wir haben das Training in der Woche vor dem Wetzlar-Spiel angezogen und auch in dieser Woche gab es ein recht strammes Programm. Schließlich brauchen wir für die nächsten drei Monate mit insgesamt 12 Spielen noch jede Menge Kraft”, begründet MT-Sportchef Alexander Fölker die intensive Arbeit.

Kraft wird das MT-Team ganz sicher auch im Duell gegen den Tabellensechzehnten TuS N-Lübbecke benötigen. Leider sieht es so aus, als müsste Robert Hedin beim Spiel gegen seinen früheren Club – er war in der Saison 2002/2003 dort Teamchef – auf einige seiner Schützlinge verzichten. Grigorios Sanikis hat im Derby gegen Wetzlar einen Schlag gegen das vor kurzem operierte Knie abbekommen. Die Schwellung lässt einen Einsatz mehr als fraglich erscheinen.

Nicht zu Ende spielen konnte in Wetzlar Thomas Klitgaard. Der Kreisläufer musste in der zweiten Halbzeit wegen Leistenbeschwerden raus. Auch sein Einsatz gegen Lübbecke ist ungewiss. Nahezu ausgeschlossen ist das Mitwirken von Mario Kelentric, der erst gar nicht mit nach Mittelhessen gereist war. Der Torwart plagt sich noch mit den Folgen einer Wirbelblockade.

Nicht spielfähig sind auch Ivan Brouko und Michael Kraus. Während der Linksaußen an einer Entzündung im Ellenbogen laboriert, klagt der Rechtsaußen schon geraume Zeit über ernsthafte Rückenbeschwerden. Es deutet einiges darauf hin, dass die sogar nur durch eine baldige Operation behoben werden können.

Das sind also keine besonders guten personellen Voraussetzungen für ein Spiel, in dem zwei absolute Pflichtpunkte geholt werden sollen. Andererseits stehen im MT-Kader noch ausreichend erfahrene Akteure zur Verfügung. Ausreden wären im Falle einer Niederlage also fehl am Platz. Doch die hat in der MT sicher ohnehin keiner auf der Rechnung. Trainer Hedin: “Wir müssen einfach zeigen, dass wir besser sind wie zuletzt in Wetzlar”.

Doch dazu muss die MT vor allem ihr Angriffsspiel viel gefährlicher aufziehen und effektiver gestalten. 35 Fehlversuche wie im letzten Spiel wären sicherlich auch gegen eine Mannschaft wie Lübbecke “tödlich”. Das Rezept, was Trainer Hedin seinen Mannen mit auf den Weg gibt, klingt einfach: “Statt Einzelaktionen mehr miteinander und füreinander spielen”. Dabei weiss der Schwede, dass dies gerade gegen Lübbecke nicht einfach werden wird. Die Mannschaft pflegt ein rustikale Gangart in der Abwehr und nimmt in der Liga wohl auch deshalb den Spitzenplatz in der Zeitstrafenstatistik ein.

Melsungen gegen Lübbecke noch ungeschlagen – die bisherigen Erstligavergleiche:
10.03.07 Lübbecke – Melsungen 26:27
30.09.06 Melsungen – Lübbecke 36:33
20.05.06 Melsungen – Lübbecke 27:27
17.12.05 Lübbecke – Melsungen 29:31

Schiedsrichter in Rotenburg: Frank Lemme / Bernd Ullrich (Magdeburg)
DHB-Supervisor: Uwe Stemberg (Osnabrück)
Das Spiel imTV: Eine Zusammenfassungen vom Spiel Melsungen – Lübbecke gibt es am Samstag ab 17.30 Uhr in der Sendung “Liga 1 – Handball” auf NDR und WDR zu sehen. Das komplette Spiel bringt zeitversetzt ab 18.50 Uhr das Internetportal hbl.tv




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