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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mit Doppik einen Schritt voraus

Neukirchen. Bereits seit dem 1. Januar 2006 arbeitet die Stadtverwaltung mit der neuen kaufmännischen Buchführung (Doppik = doppelte Buchführung in Konten). Die Reform des kommunalen Finanzwesens trifft alle Städte und Gemeinden Deutschlands. Die über Jahrhunderte angewandte kamerale Buchhaltung wird die kaufmännische Variante ablösen. In Hessen hat der Gesetzgeber dafür als spätesten Beginn den 1. Januar 2009 festgelegt. Kommunen, die sich nicht daran halten, müssen sogar damit rechnen, dass die Aufsichtsbehörde ihre Haushalte nicht genehmigt.
Das Neukirchner Team besteht aus dem Stadtkassenleiter Gert Heiderich sowie den Stadtkassenmitarbeiterinnen Claudia Heiderich und Heike Brandner. Als Lenkungsgruppe gehören ferner büroleitender Beamter Gerhard Ströhler und Bauverwaltungsamtsleiter Willi Müller an. Unterstützt wurde das Team durch die Softwarefirma C.I.P., Herrn Kiepe, sowie die Firma BDO als Wirtschaftsprüferinstitut.

Theoretische Kenntnisse des kaufmännischen Rechnungswesens erwarb sich Stadtkassenleiter Heiderich bereits während seiner Ausbildung. Die Stadtkassenmitarbeiterinnen Claudia Heiderich und Heike Brandner eigneten  sich zusätzliche Kenntnisse des Kosten- und Leistungsrechts im Rahmen von Fort- und Weiterbildung an.

Die Haushaltsplanung und –ausführung, Kasse, Veranlagung von Steuern und Abgaben sowie die Verbrauchsabrechnung seien dabei lösungsgerecht und benutzerfreundliche realisiert, heißt es von Seiten der Stadt. Die Personalkosten seien bereits produktorientiert zugeordnet. Die Berechnung der durchschnittlichen Arbeitskosten sowie die Kosten- und Leistungsrechnung sollen in Kürze folgen. Mit den täglichen Vorgängen rund um die doppische Buchführung sind in der Verwaltung aktuell etwa fünf Personen beschäftigt.

Insgesamt sei es wichtig gewesen, sich bereits ab 2004  mit der Umstellung auf die neue Buchführung zu beschäftigen. Die Doppik erfordere von allen Beteiligten – den Beschäftigen und den kommunalen Entscheidungsträgern – ein generelles Umdenken, heißt es in einer Pressemitteilung. So sei durch die Verwaltung rechtzeitig die Erfassung und Bewertung des Sachanlagevermögens wie Grund und Boden, Straßen, Wege, Plätze, Gebäude, Brückenbauwerke etc. vorgenommen worden. Auch die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrates und der Ortsbeiräte müssen sich mit dem neuen kaufmännischen Haushaltsplan auseinandersetzen.

Foto: Die Stadtkassenmitarbeiterinnen Claudia Heiderich und Heike Brandner, Stadtkassenleiter Gert Heiderich und Bürgermeister Klemens Olbrich.




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