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Und wieder ein Derby – MT gegen Großwallstadt

Melsungen/Rotenburg. Neben den Vergleichen mit der HSG Wetzlar sind eigentlich auch die Spiele der MT Melsungen gegen den TV Großwallstadt Derbys. Geografisch gehört Großwallstadt zwar zu Bayern, aber handballerisch sind die Mainfranken demHessischen Verband angegliedert. Das Nachbarschaftsduell steigt amSamstag, 13. Oktober, um 17 Uhr in der Meirotels-Halle in Rotenburg.

Fünfmal standen sich die MT Melsungen und der TV Großwallstadt in den letzten beiden Jahren gegenüber, vier Mal in der ersten Bundesliga und ein Mal beim letzten Sparkassen-Cup im August diesen Jahres. Die Liga-Duelle hat bislang stets der TVG gewonnen, den Vergleich beim Sparkassen-Cup hingegen die MT Melsungen (s.u). Das dürfte TVG-Trainer Michael Roth (45) dazu bewegen, sein Team sorgfältig auf den kommenden Auftritt in Nordhessen vorzubereiten. Ob er neulich in Wetzlar gesehen hat, wie man den Bartenwetzern beikommen kann? Wohl eher nicht. Denn in dem Spiel hat der Gegner meist von den Fehlern des völlig indisponierten Melsunger Angriffs profitiert.

Wenn dieser Mannschaftsteil gegen die Gäste aus Großwallstadt aber genau so gut funktioniert, wie beim fulminanten 32:24-Sieg gegen Lübbecke, steigen die Siegchancen beträchtlich. Denn die Defensivleistung der Mainfranken ist in der Liga nicht gerade für ihre Stärke berühmt. Was allerdings auch für die MT gilt. So gesehen könnte den Fans eine torreiche Partie bevorstehen.

Die MT Melsungen und der TV Großwallstadt befinden sich nicht nur tabellenmäßig in enger Nachbarschaft, sondern haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit. Beide Clubs zeigten sich in der bisherigen Saison desöfteren als launische Diven, spielten einige unerwartete Ergebnisse ein. Das dürfte den bevorstehenden Vergleich noch interessanter machen. So landete Melsungen Überraschungssiege in Lemgo und zuhause gegen Göppingen, verlor aber sicher geglaubte Spiele in Wetzlar und im DHB-Pokal. Großwallstadt sorgte für positive Schlagzeilen gegen Lemgo und Nordhorn, scheiterte aber an Aufsteiger Berlin und an Göppingen.

Dieser Kurzrückblick zeigt nur, dass Melsungen wie auch Großwallstadt noch nicht gänzlich gefestigt sind. Das mag bei der MT in Anbetracht der sieben Ab- und ebenso vielen Neuzugängen nicht überraschen. Wohl aber beim TVG. Dort ist eigentlich ein eingespieltes Team vorhanden, welches lediglich auf vier Positionen verändert wurde. Dabei bereichern Michael Spatz (Linksaußen, kam von Gummersbach), Bostjan Hribar (Rückraum rechts, kam von Wilhelmshaven) und Ondrej Zdrahala (Rückraum Mitte, kam vom tschechischen Erstligisten Banik Karvina) die “erste Sieben”. Auch die Tatsache, dass Ex-Nationalspieler Jan-Olaf Immel, Halb links, nach längerer Verletzungspause in dieser Saison wieder voll zur Verfügung steht, sollte den Mainfranken eigentlich zu mehr Stabilität gereichen.

Die MT wird im Spiel gegen Großwallstadt wie schon gegen Lübbecke ganz sicher auch wieder auf Rückraumshooter Grigorios Sanikis und Rechtsaußen Michal Kraus verletzungsbedingt verzichten müssen, gegebenenfalls auch auf Mario Kelentric. Auf allen drei Positionen stehen Trainer Hedin mit Andrej Kurchev (Rechtsaußen) und mit Vladica Stojanovic, Spyros Balomenos, beziehungsweise Andrs Jacobson (Halblinks) und Dennis Klockmann (Tor) noch starke Alternativen zur Verfügung.

Aber egal in welcher Besetzung die MT gegen den Traditionsclub Großwallstadt antreten kann, ein Kraftakt ist in jedem Fall erforderlich. Dass der leistungsmäßige Abstand zwischen beiden Teams kleiner geworden ist, deutete sich schon in der letzten Saison an, als Melsungen in Großwallstadt nur mit vier Toren verlor. Danach kam dann der Sieg beim Sparkassen-Cup.

Die bisherigen Erstligavergleiche: Sparkassen-Cup 2007
17.02.07 TVG – MT 38:34 02.08.07 MT – TVG 33:25
02.09.06 MT – TVG 20:25
27.05.06 TVG – MT 31:23
21.12.05 MT – TVG 31:33

Schiedsrichter in Rotenburg: Lars Geipel / Marcus Helbig (Steuden / Landsberg)
DHB-Supervisor: Eberhard Gläser (Magdeburg)




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