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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Industrie investierte erstmals seit vier Jahren wieder mehr

Hessen. Die hessische Industrie sendet weiter positive Signale aus. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse zu den Investitionen für das vergangene Jahr bestätigen die aufwärts gerichtete Entwicklung bei Aufträgen, Umsätzen und Beschäftigung. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes stieg 2006 das Investitionsvolumen der hessischen Industrie erstmals nach vier Jahren wieder, und zwar um zwölf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Auf Investitionen in Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, die um zwölf Prozent zunahmen, entfielen mit fast 2,5 Milliarden Euro 91 Prozent der Gesamtinvestitionen. Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke erhöhten sich ebenfalls um zwölf Prozent auf 255 Millionen Euro.

Mit einem Anteil von über 27 Prozent an den Investitionen der gesamten hessischen Industrie dominierte auch im vergangenen Jahr die Chemische Industrie. Sie weitete ihre Investitionen um 9,6 Prozent auf 750 Millionen Euro aus. Hierfür war insbesondere der Pharmabereich verantwortlich, dessen Investitionen um 21 Prozent auf 400 Millionen Euro zulegten. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es ein Plus von 3,4 Prozent auf 420 Millionen Euro. Den höchsten Anstieg unter den größten Branchen erzielte das Ernährungsgewerbe mit 31 Prozent auf 230 Millionen Euro. Deutlich höhere Investitionen erreichten die Elektrotechnik mit einem Anstieg von 16 Prozent auf 280 Millionen Euro, der Maschinenbau mit 20 Prozent auf 240 Millionen Euro sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 17 Prozent auf 220 Millionen Euro.

Investitionen gelten als besonders konjunkturreagibel. Sie stellen zum einen neben dem privaten Konsum und dem Export eine wichtige Nachfragegröße dar, die bei den Investitionsgüterherstellern Einkommen schafft und Arbeitsplätze sichert, zum anderen erweitern sie bei den investierenden Betrieben die Kapazitäten bzw. ersetzen vorhandene durch modernere.

Die Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigte.




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