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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Landesweiter Fahndungs- und Kontrolltag

Schwalm-Eder. Landesweit hat die Polizei im Rahmen des sechsten Fahndungs- und Kontrolltages (FAKT) insgesamt 79 Personen festgenommen; davon waren zwölf bereits mit einem richterlichen Haftbefehl gesucht. Die Polizeidirektion Schwalm-Eder hatte eine Kontrollstelle an der Bundesstraße 254 und eine an der Bundesstraße 3 eingerichtet. Hier waren jeweils 19 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt. Dabei wurde die Polizeidirektion Schwalm-Eder durch Kräfte der Bereitschaftspolizei Kassel unterstützt. Unterstützung leistete ebenso das THW Schwalmstadt mit insgesamt 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die halfen durch Ausleuchten der Kontrollstellen mit speziellen Beleuchtungseinrichtungen.

An den beiden Kontrollstellen im Schwalm-Eder-Kreis wurden 86 Kraftfahrzeuge und 132 Personen kontrolliert. Dabei wurden zwei Personen festgestellt, die jeweils mit Haftbefehl gesucht wurden. Ferner wurde ein Mann mit einem falschen Pass festgenommen – ein 30-Jähriger aus Berlin, der nach Zahlung der im Haftbefehl genannten Geldstrafe wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Gegen einen 33 Jahre alten Armenier lag ein Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubes vor. Der Mann wurde noch in der Nacht in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dieser Mann befand sich bei der Kontrolle in einem Pkw mit schwedischen Kennzeichen. Bei einem weiteren Insassen dieses Pkw wurde ein gefäschter Pass festgestellt. Durch den Einsatz des sogenannten „FAST-ID“ (digitale Schnellüberprüfung von Fingerabdrücken), kam heraus, dass es sich nicht um die in dem Pass genannte Person handelte, sondern um einen 29-jährigen Armenier, der erst im September abgeschoben worden war. Er war nun offenbar wieder illegal eingereist und führte die falschen Papiere mit. Der Mann wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Ferner wurde ein Zweiradfahrer mit verfälschtem Versicherungskennzeichen kontrolliert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verdacht der Urkundenfälschung eingeleitet. Er durfte das Fahrzeug nicht mehr weiter im Straßenverkehr führen.

25 Verkehrsordungswidrigkeiten stellte man fest. Darunter einige Lenkzeitüberschreitungen bei Lkw sowie einige Verstöße gegen das Durchfahrtverbot für Lastwagen. Bei zwölf Kraftfahrzeugen wurden technische Mängel festgestellt. Die Mängel waren jedoch nicht schwerwiegend, so dass eine Weiterfahrt jeweils gestattet werden konnte. Die Fahrzeugführer müssen die Beseitigung des Mangels innerhalb weniger Tage nachweisen. Verstöße gegen das Alkohol-/Drogenverbot im Straßenverkehr wurden während der Kontrollen im Schwalm-Eder-Kreis nicht festgestellt.

„Die Ergebnisse der Kontrollen bestätigen, dass diese Maßnahmen richtig und für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen wichtig sind“, sagte Staatssekretärin Oda Scheibelhuber, die sich während der laufenden Kontrollen am Freitagabend in Begleitung von Nordhessens Polizeipräsident Wilfried Henning am Rasthof Kassel an einer Kontrollstelle der nordhessischen Polizei über die hessenweiten Maßnahmen informierte. „Tatsache ist, diese Personen wären ohne die Sonderkontrollen noch unbehelligt“, so die Staatssekretärin weiter.

Foto: pixelio.de / Marco Barnebeck




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