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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

FDP will Aufklärung über Altlasten

Schwalm-Eder. Nachdem die Landesregierung das ehrgeizige Ziel verkündet hat, mit einem Abschluss­programm bis 2015 nahezu alle Altlasten in Hessen zu beseitigen, hat der Regierungs­präsident Wilfried Schmied in Gießen verkündet, dass derzeit in seinem Regierungs­bezirk 40 Kommunen Altlasten verdächtige Flächen angemeldet haben. Die FDP im Schwalm-Eder-Kreis möchte nun sowohl vom Landkreis als auch vom Regierungspräsidenten in Kassel wissen, wie die Lage vor Ort ist. „Während RP Schmied den mittelhessischen Gemeinden noch in diesem Jahr 2,2 Millionen Euro zur Beseitigung von Altlasten zur Verfügung stellt, fehlen in Nordhessen Informationen“, so Kreisvorsitzender Peter Klufmöller.

Die Liberalen möchten vom Landkreis wissen, wie viele Flächen in Schwalm-Eder-Kreis belastet sind und an welchen Orten schon vertiefende Unter­suchun­gen beantragt worden sind. Von Altlasten, also beispielsweise Ablagerungen, von denen eine Gefährdung der Umwelt, insbesondere der Bevölkerung ausgehen kann, sei es wichtig, genaue Standorte und Gefährdungspotentiale zu wissen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach Ansicht der Liberalen erfordern Altlasten meist umfangreiche Sanierungsmaßnahmen direkt vor Ort, um eine Verunreinigung von Boden, Grundwasser oder Luft zu beseitigen oder zu vermeiden. Die FDP geht davon aus, dass die Finanzhilfe, ähnlich wie in Mittel­hessen, für die Kommunen auch die Gelegenheit bietet, städtebauliche Planungsvorhaben anzustoßen und Investitionshemmnisse zu beseitigen.

„Der Landkreis sollte deshalb darlegen, wo Einzelfallrecherchen notwendig sind und die betroffenen Kommunen unterstützen, die Fördermittel vom Regierungspräsidium in Kassel möglichst zeitnah zu erhalten, um zumindest mit orientierenden Untersuchungen zu beginnen. Wenn es in Mittelhessen schon 40 Kommunen gibt, die Altlastflächen ange­meldet haben, dürften es auch in Nordhessen und im Schwalm-Eder-Kreis eine größere Anzahl sein“, so Klufmöller abschließend.




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