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Schorsch’s Haustrunk als neuen Liebling

Malsfeld. Den offiziellen Startschuss für „Brauer Schorsch’s Haustrunk“, das neue Bier aus der Hessischen Löwenbier Brauerei, gaben Herbert Vaupel, erster Vorsitzendes des Fördervereins Brauerei Malsfeld, und Brauereichef Frank Bettenhäuser am 27. November. Gebraut in Malsfeld und abgefüllt in Baunatal, soll mit dem Haustrunk das neue Lieblingsbier der Region entstehen.

Seit über 350 Jahren wird in Malsfeld erfolgreich die urige, handwerklich, traditionelle Brau- und Bierkultur gepflegt. Das haben die Malsfelder Brauer kürzlich erst mit dem Gewinn des European Beerstars 2007 in Silber für das Hessische Löwenbier Pilsner bewiesen.

Dort, wo sich die Fulda schon über Jahrhunderte ihren Weg durch sanft-grün bewaldete Hügel des Hessischen Berglandes entlang an malerischen Fachwerkdörfern bahnt, ist die Heimat des Hessischen Löwenbieres – Malsfeld. Hier legen die Menschen Wert auf ihre gewachsene Gemeinschaft. Sie pflegen ihre Freundschaften und Traditionen. Sie sind bodenständig, trotzdem weltoffen und sie lieben die Geselligkeit. Zuhause, im Verein oder im Wirtshaus.

Hier ist Brauer Schorsch zuhause. Ein Malsfelder Bierbrauer aus echtem Schrot und Korn, der hier geboren und aufgewachsen ist und hier seinen Brauer-Beruf von der Pike auf gelernt hat. Er kennt alle Geheimnisse der Brauerei in Malsfeld und natürlich auch rund um die urigen Biere aus der Hessischen Löwenbier Brauerei. Schorsch genießt es, wenn das frische Quellwasser direkt aus der Quelle in seinen kupfernen Sudbottich schießt, um sich gleich darauf mit dem würzigen Braumalz zur Maische zu vereinen.

Wenn die offene Flamme des Brenners unter der Pfanne züngelt, füllt sich die Luft im Sudhaus mit dem würzigen Duft frischen Brotes. Ein neuer Sud entsteht und Schorsch ist glücklich. Übrigens sorgt die offene Befeuerung der Sudpfanne beim Biersieden für den außergewöhnlichen karamellisierenden Geschmack der Hessischen Löwen Biere, wie er in Deutschland heute kaum noch zu finden ist.

Doch Zeit zum Ausruhen bleibt Schorsch nicht. In den feuchten, kühlen Kellern wartet die Würze aus dem letzten Sud auf die Zugabe der Reinzuchthefe, bevor sie in den offenen Gärbottichen ihre typischen, weißbraunen Kräusen entwickelt. Hier ist das Fingerspitzengefühl von Schorsch gefragt. Denn für die Hefezugabe und die Art und Weise der Gärführung braucht es Können und jahrelange Erfahrung. Nur so entsteht ein Jungbier, das innerhalb von sechs bis acht Wochen zu einer echten Hessischen Löwen-Bierspezialität heranreifen kann. Geschützt von allen hektischen Einflüssen unserer Tage, ruht Schorsch’s Haustrunk in der Tiefe der Felsenkellers bis zu seiner Vollendung.

Einer der spannendsten Augenblicke für Schorsch ist die Zickelprobe am Lagertank. Zwickel nennt der Brauer den kleinen „Probierstutzen“, der an jedem Lagertank angebracht ist. Hier entscheidet sich für den Brauer, ob der Sud nach Gärung und schonender Lagerung Schorsch’s Erwartungen entspricht. Individuell gebraut und weit entfernt vom Massengeschmack vieler Einheitsbiere. Hier entscheidet sich auch täglich aufs Neue, ob die Menschen von hier stolz auf ihr Bier – und ihren Brauer – sein können.

Natürlich könnten in der Hessischen Löwenbier Brauerei viele Arbeitsschritte durch die moderne Technik erledigen werden. In manchen Bereichen, in denen die Arbeit für den Menschen zu anstrengend ist, wir das auch getan. Doch die Bierfreunde des Hessischen Löwenbiers wissen, dass die Erfahrung und das Können eines erfahrenen Brauers wie Brauer Schorsch nie zu ersetzen sind.

Schorsch arbeitet übrigens nach der Vorstellung, dass alle Biere die er braut, eigentlich sein Haustrunk sein könnten. Und beim Haustrunk gibt es für den Brauer bekanntermaßen keine Kompromisse. Er ist deshalb auch immer in der Brauerei unterwegs und beobachtet aufmerksam jede Phase der Entstehung der Hessischen Löwen Bierspezialitäten. So ist er für Besucher leider kaum sichtbar.

Es soll aber Menschen geben, die ihn schon mal gelegentlich nach Feierabend am Stammtisch in einer seiner vielen Stammwirtschaften oder auf einem Brauereifest gesehen haben. Brauer Schorsch’s Haustrunk ist in der 0,33l Flasche im 24er Kasten und frisch gezapft in der Gastronomie erhältlich.

Foto: Brauereichef Frank Bettenhäuser, Malsfelds Bürgermeister und erster Vorsitzender des Fördervereins Brauerei Malsfeld, Herbert Vaupel, und Braumeister Klaus Peter Reinl (v.l.).




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