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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Licht und Schatten beim Schulentwicklungsplan

Schwalm-Eder. Bei der Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes sieht die CDU Kreistagsfraktion Licht und Schatten. Positiv sei zu bewerten, dass die Neugestaltung der Grundschullandschaft in der Schwalm der schwierigen Balance zwischen pädagogisch sinnvollen Einheiten und dem Wunsch nach wohnortnaher Beschulung vernünftig Rechnung trage, so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Mark Weinmeister und der schulpolitische Sprecher Hans-Peter Ziegler.

Der Vorschlag des Kreises, die kleinen Grundschulen in der Schwalm zu leistungsfähigeren größeren Einheiten mit einer Schulleitung und verschiedenen Außenstellen zusammenzulegen, finde auch die Zustimmung der CDU-Kreistagsfraktion, erklärten Weinmeister und Ziegler, weil so den zurückgehenden Schülerzahlen Rechnung getragen, aber dennoch der wohnortnahe Schulstandort gesichert werde, was immer eine CDU-Forderung gewesen sei.

Weniger zufrieden sei die CDU–Kreistagsfraktion mit dem Vorschlag die Gustav-Heinemann-Schule in Borken in eine „offene Schule“ umzuwandeln. Dies würde nach ihrer Ansicht eine erhebliche Veränderung der Schullandschaft in Schwalm-Eder bedeuten. Zwar sei der Wunsch aus Sicht der Borkener Schule verständlich, aber die Auswirkungen auf die umliegenden Schulstandorte wären nach Ansicht des Schulexperten Hans-Peter Ziegler erheblich. Besonders die Haupt- und Realschulen in Fritzlar, Homberg, Verna und Schwalmstadt wären direkt betroffen, wie die dortigen Schulleiter befürchten.

Die weiter zurückgehenden Schülerzahlen, gerade im Haupt- und Realschulbereich, führten zu einem starken Verdrängungskampf unter den benachbarten Schulen  und zu Standortnachteilen in den angeführten Schulen. Dazu gäbe es auch Resolutionen in den betroffenen Städten und Gemeinden, die sich gegen eine Umwandlung aussprächen. Die CDU hätte sich statt des Verdrängungskampfes mehr Kooperationen verschiedener Schulen unter Ausnutzung vorhandener Ressourcen gewünscht und werde deshalb diesem Teil des Schulentwicklungsplanes nicht zustimmen, heißt es in einer Pressemitteilung.




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