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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zwei „Fire-Fly“ als Weihnachtsspende

Borken. Besonderen Gefahren und vielfältigen Stresssituationen sind bei den unterschiedlichsten Einsätzen der Feuerwehren vor allem die Frauen und Männer unter schwerem Atemschutz ausgesetzt. Sie stellen in der Regel die zuerst eingesetzten Kräfte bei Bränden oder technischen Hilfeleistungen. Trotz Atemschutzüberwachung und Funkverbindung können die Einsatzkräfte in Situationen kommen, in denen sie z. B. aus gesundheitlichen Gründen, durch körperliche Überbelastung oder durch Einsatzeinwirkung bewusstlos oder bewegungsunfähig eingeklemmt oder verschüttet werden.

Ein kleines Spezialgerät mit Namen „Fire-Fly“, auch Totmannmelder genannt, kann hier Leben retten. Das Spezialgerät, nicht größer als eine Zigarettenschachtel, ist mit einem hoch empfindlichen Bewegungssensor ausgestattet und wird an der Kleidung bzw. am Atemschutzgerät befestigt. Wenn sich der eingesetzte Atemschutzgeräteträger länger als 30 Sekunden nicht bewegt, gibt der Melder bis zu 50 Stunden lang laute Signaltöne ab, um die Feuerwehrfrau oder den Feuerwehrmann zu finden und um Hilfe zu bringen.

Dr. Ullrich Laabs, Rechtsanwalt und selbst aktiver Feuerwehrmann in Remsfeld und in Borken, überreichte jetzt an Wehrführer Axel Beier zwei dieser „Fire-Fly“-Spezialgeräte. Im Namen der Einsatzabteilung der Wehr sagte der Wehrführer ein herzliches Dankeschön und betonte: „Diese Signalgeräte tragen zur Sicherheit gerade unserer Atemschutzgeräteträger ganz wesentlich bei.“

Bereits zum 5. Mal überreichte zur Weihnachtszeit Rechtanwalt Dr. Ullrich Laabs der Freiwilligen Feuerwehr Borken eine Sachspende. Die beiden „Fire-Fly“-Spezialgeräte haben einen Gegenwert von rund 400 Euro. „Es liegt mir am Herzen und es ist es mir wert, die Feuerwehr mit neuester Technik auszustatten“.sb.

Foto: Wehrführer Axel Beier (links) führte die Funktionsweise des sogenannten Totmannmelders nicht nur dem Spender Dr. Ullrich Laabs (rechts) vor, sondern erläuterte sie auch den Atemschutzgeräteträgern Jochen Haase (2. v.l.) und Peter Nagel (3. v.l.).sb.




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