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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

65.000 Euro für saubere Mitarbeit – Schulen ernten Bonus

Schwalm-Eder. Grund zur Freude hatten am 12. Dezember 64 Schulen des Landkreises. Landrat Frank-Martin Neupärtl zeichnete sie im neuen Mehrzweckgebäude der Anne-Frank-Schule und der König-Heinrich-Schule in Fritzlar für ihre hervorragende Mitarbeit beim Projekt „Mehr Zusammenarbeit für saubere Schulen“ aus. Mit der Urkunde übergab Landrat Frank-Martin Neupärtl den Schulen einen Scheck für den erarbeiteten Bonus. Insgesamt wurden rund 65.000 Euro ausgeschüttet.

64 der 67 teilnehmenden Schulen konnten sich über Beträge zwischen 30 Euro und 4590,70 Euro freuen. Den höchsten Scheck mit 4.590,70 Euro erhielt die Radko-Stöckl-Schule Melsungen, gefolgt von der Kreisberufsschule Ziegenhain mit 3.952,70 Euro und der Gesamtschule Melsungen mit 3.126,20 Euro.

Die Schulen werden für ihr Engagement für eine saubere und ordentliche Schule ausgezeichnet. Zweimal im Jahr unterziehen sie sich freiwillig unangemeldeten Kontrollen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Grundstücks- und Gebäudewirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises. Sie bewerten, ob die Schülerinnen und Schüler die ihnen anvertrauten Räume in einem ordentlichen Zustand hinterlassen. Diese Bewertung ergibt dann, ob eine Schule sich einen Bonus von 25, 50, 75 oder gar 100 Prozent erarbeitet hat. Der Bonusbetrag ergibt sich aus der Schülerzahl und der Schulform.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In Schulnoten ausgedrückt erhielten 53 Schulen eine „Eins“ und damit 100 Prozent Bonus (Vorjahr: 47), acht eine „Zwei“ (7), keine eine „Drei“ (5) und drei eine „Vier“ (4). „Einen solchen Notenspiegel wünscht man sich immer“, beglückwünschte Landrat Neupärtl die erfolgreichen Schulen. Er betonte, dass es nicht darum gehe, dass die Klassenräume von den Schülerinnen und Schülern gereinigt werden. Aber wenn jeder seinen eigenen Stuhl hochstelle und seinen persönlichen Müll anstatt auf den Boden in den Papierkorb werfe, sei schon wesentliches erreicht und den dreihundert kreiseigenen Reinigungskräften die Arbeit erheblich erleichtert.

Neupärtl berichtete, dass die Schulen im Schwalm-Eder-Kreis auch dank des vom Kreis entwickelten innovativen Reinigungskonzepts unter Einbeziehung der Schulen ein voller Erfolg sei. Dieser führe zu besseren Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler aufgrund der sauberen Umgebung.

Wichtig sei die Einbindung in das pädagogische Konzept der Schule. Die Schülerinnen und Schüler können durch die eigene Mitarbeit erkennen, welche Mittel die Gesellschaft einsetzt, um Ihnen eine positive Lernumgebung zu schaffen und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, diese zu erhalten. Zu diesem Bewusstsein trugen u.a. vereinbarte Maßnahmen wie ein Tafelputzseminar und Klassenbesuche durch Reinigungskraft, Objektbetreuung und Schulleiter bei.

Bei vergleichbaren Kosten reinigt der Schwalm-Eder-Kreis seine Schulen mit rund 300 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Reinigungskräften qualitativ besser als andere Schulträger. Deshalb findet das Konzept bundesweit viele Nachahmer und war ein Hauptthema auf dem Kongress zur kommunalen Gebäudereinigung im September 2007 in Berlin.

Foto: Scheckübergabe an die Schulleiterin Renate Daube (Grundschulen in Loshausen, Steina und Riebelsdorf, rechts) mit Landrat Frank-Martin Neupärtl (l.), Fachbereichsleiter Jens Becker und Objektbetreuer Volkmar Schumann.




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