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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Weniger Unternehmens- Insolvenzen

Hessen. Von Januar bis September 2007 haben die hessischen Amtsgerichte über 1330 Anträge auf Insolvenz von Unternehmen entschieden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, sind das 7,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2006. Ein Drittel der Fälle wurde von den Amtsgerichten mangels Masse abgewiesen, da das Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu decken.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte auf insgesamt fast 1,1 Milliarden Euro. Unmittelbar von der Insolvenz ihres Arbeitgebers waren 6409 Beschäftigte betroffen.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief unterschiedlich. Im Bereich �Verkehr und Nachrichtenübermittlung� wurden von Januar bis September dieses Jahres 23 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe 22 Prozent, im Baugewerbe 19 Prozent und bei den unternehmensnahen Dienstleistungen 13 Prozent weniger Insolvenzen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2006 registriert.

Anders sah die Situation im Gastgewerbe und im Handel aus. Im Gastgewerbe stieg die Zahl der Insolvenzen um 29 Prozent und im Handel einschl. Kfz-Reparatur um fast zwölf Prozent. Insbesondere die Autohändler und -werkstätten hatten unter der schwachen Binnennachfrage zu leiden. Hier stieg die Zahl der Insolvenzen um 32 Prozent auf 62 Fälle in den ersten neun Monaten dieses Jahres.




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