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Beachtlicher Einstand für Proksch und Fatteroth

Melsungen. Die beiden Neuzugänge der MT 1861 Melsungen, Martin Proksch und Ulrike Fatteroth, mochten ihre Ergebnisse bei den offenen Kreismeisterschaften der Kreise Marburg-Biedenkopf in Stadtallendorf kaum fassen. Nachdem Martin Proksch als souveräner Vorlaufsieger seine persönliche Bestzeit über 60 Meter auf 8,08 Sekunden steigern konnte, drehte er im Finale noch einmal auf und lief in ausgezeichneten 8,02 Sekunden als Überraschungszweiter über die Ziellinie. Damit bereitete sich der 13-jährige Schüler aus Gesungen, der in Fritzlar die König Heinrich-Schule besucht, selbst ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, denn in 18 Tagen kann er seinen 14. Geburtstag feiern.

Martin Proksch, der im Vorjahr nicht zu den besten 25 Sprintern in Hessen gehörte und mit 8,45 Sekunden in die Hallensaison startete, könnte in zwei Wochen bei den Landesschülermeisterschaften in Frankfurt mit einer Zeit von unter 8,00 Sekunden sogar das Finale der landesbesten vierzehnjährigen Sprinter erreichen.

Einen noch größeren Sprung nach vorn machte die 21jährige Ulrike Fatteroth im Kugelstoßen der Frauen. Bei den Polizeimeisterschaften stieß sie die 4kg-Kugel knapp über neun Meter und wurde vom Melsunger Coach Alwin J. Wagner entdeckt. Seit Ende November trainiert sie zusammen mit Karolin Krönes und Hella Böker beim Melsunger Erfolgscoach. In ihrem Kugelstoß-Debüt stieß Ulrike Fatteroth bereits im ersten Durchgang 11,31 Meter und konnte diese Leistung kaum fassen. „Wenn sie technisch stabiler wird und beim Abstoß die Beine mehr einsetzt, könnte sie in diesem Jahr 12 Meter und mehr erreichen“, sagte Alwin J. Wagner und freute sich, dass auch Speerwerferin Karoline Krönes mit 11,11 Meter eine neue Bestweite im Kugelstoßen erreichte. „Bei den Kreis-Hallenmeisterchaften in Melsungen werden sich die beiden bestimmt einen spannenden Zweikampf im Kugelstoßen liefern“, meinte auch MT-Abteilungsleiter Hans-Jörg Engler.

Im 1000-Meter-Lauf der M14 trafen mit dem Ranglisten-Ersten des Hessischen Leichtatheltik-Verbandes, Leonhard Hermann (TV Dillenburg) mit einer Bestzeit von 3:03,95 Minuten und Tobias Stang, dessen Rekord bei 3:07,2 Minuten steht, zwei Top-Mittelstreckenläufer der M13 aufeinander. Die beiden Zwölfjährigen liefen wie erwartet ein gutes Rennen, das aber von Taktik geprägt war. Während Hermann fünf Runden lang das Tempo machte hing Tobias Stang wie eine Klette an seinen Fersen und ließ sich nicht abschütteln. In der letzten Runde setzte sich plötzlich Tobias Stang an die Spitze und verschärfte das Tempo.

Aber auch Leonhard Hermann hielt Anschluss, und so stürmten beide – nebeneinander laufend – dem Ziel entgegen. Aber der mutige Antritt von Tobias in der letzten Runde wurde nicht belohnt, denn auf der Ziellinie wurde er noch abfangen. Leonhard Hermann spielte einmal mehr seine Routine aus und siegte in 3:13,90 Minuten vor dem nur einen Schritt dahinter einlaufenden Tobias Stang, der in 3:14,09 Minuten gestoppt wurde. „Heute war Leonard noch zu stark für mich, aber bei den Landesmeisterschaften in Frankfurt möchte ich vor ihm im Ziel sein,“ sagte Tobias und hofft in Frankfurt auf eine Zeit von 3:05 Minuten und schneller.

Im 800-Meter-Lauf der W14 war die Dramatik ähnlich wie bei den Jungen. Die noch 12jährige Stefanie Klein, im Vorjahr mit einer Bestzeit von 2:35,3 Minuten in den Bestenlisten, startete in der W14 und traf dort auf die HLV-Ranglisten-Dritte Janine Wampula (SSC Hanau Rodenbach), die im Vorjahr 2:27,15 Minuten gelaufen war. Aber auch Julia Ertner (LAV Kassel) mit einer Vorjahresbestzeit von 2:33,25 Minuten war in diesem Lauf. Dennoch setzte sich Stefanie Klein, nach einem unglücklichen Start, mutig an die Spitze und führte drei Runden lang das Feld an. Als es in die letzte Runde ging, war ihre Kraft aufgebraucht, und sie konnte der Temposteigerung der beiden älteren Mädchen nichts entgegensetzen. Janine Wampula konnte diesen spannenden Lauf in 2:33,09 Minuten vor Julia Ernter (2:33,18 Min.) knapp gewinnen. Stefanie Klein belegte in 2:36,90 Minuten den dritten Platz.

Einen weiteren Platz auf dem Podest eroberte sich Katharina Wagner im Weitsprung der W14. Nachdem sie ihren 60-Meter-Vorlauf in 8,76 Sekunden gewinnen konnte, sprang die Mehrkämpferin in einer beständigen Serie 4,66 Meter und landete damit auf Rang drei. Aufgrund ihres Trainingsrückstandes verzichtete Katharina Wagner auf das Sprint-Finale der W14.

Foto oben: Martin Proksch aus Gensungen.

In ihrem ersten Wettkampf stieß Ulrike Fatteroth die 4 Kilo-Kugel auf 11,31 Meter und belegte damit den zweiten Platz.




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