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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

„Sicherheit nur, wenn man wettbewerbsfähig bleibt“

Melsungen. 1,4 Milliarden Euro investiert die B. Braun Melsungen AG in diesem Jahr in ihre Zukunft. 361 Millionen davon kommen dem Standort Melsungen zugute. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. h.c. Ludwig Georg Braun eröffnete heute eine Ausstellung in der Kulturfabrik, die die Pläne des Pharmaunternehmens verdeutlichen soll. Auch morgen ist die Ausstellung von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Bildergalerie „Investitionen in die Zukunft“

Es ist nicht nur die Zukunft von B. Braun, um die es bei den Investitionen des Unternehmens geht. Es geht um die Zukunft der Region. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker lobte die Entwicklung des Melsunger Unternehmens, das die Wirtschaftsregion Schwalm-Eder, insbesondere das Mittlere Fuldatal, geprägt habe. Arbeitsplätze, Bildung, Freizeitangebote und nicht zuletzt Familienfreundlichkeit seien entscheidende Standortfaktoren. „Ihr Engagement im Unternehmen, gemeinsam mit Betriebsrat und Belegschaft, ist wegweisend“, so Becker. Der Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen sowie die Stiftung für ein kinder- und familienfreundliches Melsungen seien Belege dafür, dass sich B. Braun um diese Dinge bemühe. „Ich bitte herzlich, diesen Weg zielstrebig weiter zu beschreiten. Ich glaube, wir werden alle davon profitieren“, sagte Becker.

„Hier vorne steht ein Bürgermeister, der sich freut“, war von Melsungens Stadtoberhaupt Dieter Runzheimer zu hören. Die Informationen, die man heute vernehmen könne, seien durchweg positiv. Gerade im Blick auf die demografischen Perspektiven seien gesicherte Arbeitsplätze wesentliche Faktoren für die Entwicklung der Stadt – insbesondere, was die Familenfreundlichkeit angeht: „Wenn die Arbeitsplätze nicht da wären, wäre uns die Grundlage entzogen.“ Der Name Melsungen im Firmenname beweise die Verbundenheit des Unternehmens zu seiner Heimat und den Menschen, die dort leben. Vielen von ihnen, nämlich den Mitarbeitern der B. Braun Melsungen AG, sprach Runzheimer seinen Dank aus. Sie seien es, die die Investitionen in den Standort möglich machten.

Es sei zu spüren, dass alle Mitarbeiter, vom Vorstand bis zum Auszubildenden, hinter dem Unternehmen stehen, erklärte Ludwig Georg Braun. Das sei nötig, um den Herausforderungen, die der Wettbewerb biete, gewachsen zu sein. „Es ist nirgendwo gesichert, dass Braun eine positive Perspektive für Deutschland oder die Region Melsungen bietet. Das ist keine Selbstverständlichkeit und muss jeden Tag mit großer Härte erkämpft werden“, so Braun.

Man sei Nutznießer der Rahmenbedingungen eines geeinten Europas. „Europa bringt uns deutlich mehr Vorteile als Nachteile“, stellte Braun fest. Rund 10500 Warenausgänge, gerechnet in LKW-Ladungen, stünden etwa 4000 Eingängen gegenüber. Weit mehr, als man für den deutschen Markt gebrauchen könne. Man sei auf Export angewiesen. Und man könne nur besser leben, wenn man nicht unter Absicherungen und Begrenzungen leide. „Wir können uns nicht abschotten gegenüber den Weltmärkten.“ Ein vorgegebener Schutz wie etwa der Mindestlohn helfe für ein oder zwei Jahre, gebe aber keine Sicherheit. Die gebe es nur, wenn man wettbewerbsfähig bleibe – auf der ganzen Welt. „Wir müssen nicht denken, dass die Marktwirtschaft funktioniert, wenn die Politik ihr Fesseln anlegt.“

B. Braun werde, wie in der Vergangenheit, in die Mitarbeiter investieren. Es gelte, Erwartungen an die Auszubildenden zu stellen, und die im mittleren Alter motiviert zu halten. „Wir müssen für unsere Belegschaft in besonderer Weise in Weiterbildung investieren, damit ihre Weiterbeschäftigung auf hohem Niveau möglich ist.“ Qualifikationen, so Braun, seien Grundbedingung für Erfolg. (bs)

Foto: Björn Schönewald




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