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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Fuhrmann und Müller informierten

Schwalm-Eder / Borken. Im vergangenen November besuchte die Spitzenkandidatin der hessischen SPD, Andrea Ypsilanti, das Alten- und Pflegeheim „Blumenhain“ in Borken. Nach einem ausführlichen Informationsgespräch mit der Familie Freidhof, die das Heim betreibt, und Besichtigung der Einrichtung, versprach Andrea Ypsilanti, die designierte Sozialministerin zu bitten, ein weiteres Fachgespräch in der Pflegeeinrichtung zu führen. Nach Ypsilantis Ansicht machten die Themen und Anliegen der Betreiber und der Bewohnerinnen und Bewohner ausführlichere Erörterungen und Informationen notwendig. Petra Fuhrmann, Mitglied des Zukunftsteams von Andrea Ypsilanti, dort zuständig für Soziales, kam also in Begleitung der SPD-Kandidatin Regine Müller in das Alten- und Pflegeheim, um sich vor Ort zu informieren.

Am Gespräch nahmen  Manuela Freidhof, Eigentümerin der Einrichtung, Mizrab Akgöz, Schulleiter des Bildungszentums für Gesundheitsfachberufe Nordhessen, und Borkens Bürgermeister Bernd Heßler teil. Hauptinhalt war die Ausbildungssituation in der Altenpflege und die veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen des Berufes. Die Fachleute betonten, dass es darum ginge, einerseits bezahlbare Einrichtungen für alte Menschen zu schaffen, andererseits zu gewährleisten, dass Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Oft könne man den älteren Menschen durch gezielte therapeutische Angebote nach einem plötzlich eingetretenen Krankheitsfall, etwa nach einem Sturz oder einem Schlaganfall, die dauerhafte Unterkunft in einem Heim ersparen. Auch während eines Heimaufenthaltes gibt es nach Aussage von Freidhof und Akgöz die Möglichkeit, durch qualifizierte Pflege, die eventuell verloren gegangene Mobilität wieder herzustellen.

Voraussetzung für eine umfassende Pflege, die nicht nur den betroffenen Menschen ihre Lebensqualität schnell zurück gebe, sondern auch Folgekosten erspare, sei aber eine veränderte, beziehungsweise erweiterte Ausbildung der Pflegekräfte. Alten- und Krankenpflege gehören zusammen, den Anforderungen, die sich auch durch die Gesundheitsreform verändert haben, müsse man durch veränderte Ausbildung in diesem Berufsbild entsprechen. Fuhrmann versprach, nach ihrer Berufung zur Ministerin für Soziales einen runden Tisch zum Thema einzuberufen, um im Fachkreis über die Ausbildung in diesem immer wichtiger werdenden Beruf zu sprechen.

Petra Fuhrmann und Regine Müller, beide seit langem mit sozialen Themen befasst, dankten für die Informationen aus der Praxis und unterstrichen ausdrücklich die hohe Wertschätzung, die sie diesem anspruchsvollen Beruf der Altenpflege entgegen bringen.




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