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Erinnerung wird wachgehalten

SPD-Unterbezirk gedenkt Opfern nationalsozialistischer Vernichtungspolitik

Schwalm-Eder. Der Unterbezirksvorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands richtet am 30. Januar eine Unterbezirksvorstandssitzung im Bürgerhaus Borken aus und erinnert anlässlich des 75. Jahrestages der Übertragung der Regierungsgewalt auf die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 an die Opfer der Vernichtungspolitik. Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. „Mit diesem Tage endete die erste maßgeblich von der Sozialdemokratie mitbegründete und geprägte demokratische Republik auf deutschem Boden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

„Die SPD hatte als eine der ersten Parteien in der Weimarer Republik die drohende Diktatur des Nationalsozialismus erkannt. Zusammen mit den Gewerkschaften und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold kämpften unzählige Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegen die Übertragung der Macht auf die Nationalsozialisten, während konservative Parteien maßgeblich an der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler beteiligt waren“, so die Kreis-SPD.

Auch nach dem 30. Januar 1933 und dem Verbot der Partei beteiligten sich die SPD und ihr nahe stehende Gruppen und Organisationen am Widerstand gegen das NS-Regime. Tausende Genossinnen und Genossen wurden wegen ihrer freiheitlichen Überzeugung verfolgt. Viele wurden zu Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Mit dem Tag der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann der Weg, der zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg führte, der Weg, der Millionen Opfer forderte und Not und Elend über viele Völker brachte. „Die SPD ist sich als älteste deutsche Partei ihrer historischen Verantwortung bewusst. Wir bleiben wachsam gegenüber allen Feinden der Demokratie, gegenüber allen Formen von Rassismus, Menschenverachtung und Kriegstreiberei“, heißt es abschließend.




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