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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Eltern – Kita – Schule im Gespräch

Melsungen. Der Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen e.V. lädt für den 9. Februar alle Mitarbeiter/innen von Melsunger Grundschulen und Kindergärten sowie Vertreter der Eltern zu einem gemeinsamen Fachtag zum Thema „Übergang vom Kindergarten in die Schule“ ein. Hier sollen konkrete Ziele und Umsetzungsschritte vereinbart werden. Über 60 Teilnehmer werden erwartet. Hauptreferent der Veranstaltung ist Dr. Karl Gebauer, Göttingen.

Die KITA – erste Institution außerhalb des Elternhauses – sollte ein Ort der Geborgenheit und des Lernvergnügens sein. Hier entwickeln sich wichtige Beziehungen zu anderen Kindern und zu den Erziehrinnen. Freude am Lernen und eine hohe Lernmotivation stellen sich dann ein, wenn Kinder ihre Lernprozesse vorwiegend selbst gestalten können. Kindliche Neugier und die damit verbundenen Glückserlebnisse führen im Gehirn zur Aktivierung des Motivations-Systems. Wird der kindlichen Entdeckerfreude eine hohe Bedeutung beigemessen, dann werden die beim Lernen und Experimentieren erfahrene Freude und Begeisterung in ihrem Gehirn verankert. Hier werden die grundlegenden Bahnungsprozesse angelegt, die mit darüber entscheiden, ob sich ein Kind gerne neuen Aufgaben zuwendet und konzentriert lernen kann.

Der Übergang vom Kindergarten zur Schule ist oft von emotionalen Unsicherheiten begleitet. Ein Kind muss lieb gewonnene Menschen zurücklassen und zu unbekannten Personen neue Kontakte knüpfen. Es gilt es Abschied zu nehmen und einen Neuanfang zu wagen. Wird es von seinen künftigen Lehrerinnen und Lehrern kritisch betrachten oder willkommen geheißen – so wie es ist, mit seinen Sorgen und Ängsten, seinen Schwächen und seinen Stärken?

Der Referent wird sich mit folgenden Fragen beschäftigen:
Was bedeutet dieser Schritt im Erleben eines Kindes, seiner Eltern, der Erzieherinnen und der künftigen Lehrerinnen und Lehrer? Was erwartet unsere Gesellschaft von den kleinen Kindern? Was sollen sie können, um in der Institution Schule einen möglichst guten Start zu haben?

Dr. phil. Karl Gebauer war viele Jahre Rektor der Leinebergschule in Göttingen. Seit über 30 Jahren unterschiedliche Tätigkeiten im Rahmen der Fortbildung von Lehrerinnen und Erzieherinnen. Arbeitsschwerpunkte: Bedeutung der Emotionen in Erziehungs- und Bildungsprozessen; Konstruktiver Umgang mit Gewalt und Mobbing in der Schule; Bearbeitung von Stresssituationen; Teamarbeit in Erwachsenengruppen; Bedeutung der Väter für die Entwicklung ihrer Kinder.

Karl Gebauer ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zu Erziehungs- und Bildungsfragen. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Mobbing in der Schule“ (2005) und „Klug wird niemand von allein“ (2007), Patmos Verlag, Düsseldorf.
Zusammen mit dem Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther hat er die Göttinger Kongresse für Erziehung und Bildung ins Leben gerufen. Im November 2007 fand bereits der VIII. Kongress statt. Er hatte das Thema: „Kinder sind verschieden. Wie das Zugehörigkeitsgefühl wachsen kann.“ Informationen und Kongressdokumentation unter: www.ibbw.de . Weitere Informationen unter: www.gebauer-karl.de .

Programm
07.45 Ankommen
08.10 Begrüßung
08.20 Vortrag Dr. Gebauer: Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
10.00 Pause
10.20 Dialogischer Salon
12.30 „Rhythmus ist einfach Musik“ mit Jürgen Lehmann (Sempre Samba)
Kreative Pause mit Kulturprogramm
13.30 Präsentation der zündenden Ideen, Anbahnung von Vernetzung
14.00 Verabredung konkreter Schritte in vernetzten Praxisgruppen
15.00 Präsentation der geplanten Projekte
15.45 Gemeinsamer Abschluss




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