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Willingshäuser starten bei RoboKing-Finale

Hannover/Willingshausen. 30 Schülerteams aus Deutschland und der Schweiz treten beim Roboterwettbewerb „RoboKing“ gegeneinander an – auch ein Team aus Hessen hofft auf den Sieg. „RoboKing“ – es kann nur einen geben und dieser wird vom 4. bis zum 9. März auf der CeBIT in Hannover gesucht. Der bundesweite Roboterwettbewerb für Schüler lockte auch dieses Mal wieder viele Teilnehmer an. Doch nur 30 Teams konnten sich im Oktober 2007 in der Qualifikationsrunde gegen ihre Kontrahenten durchsetzen und dürfen nun beim Finale ihre Kräfte messen. Unter ihnen ist auch das hessische Team „B.O.R.G.“ aus Willingshausen. Seit drei Jahren nimmt eine Mannschaft der Melanchthon-Schule Steinatal erfolgreich am „RoboKing“ teil und zählt damit zu einem „Urgestein“ des Wettbewerbs.

Aber auch in diesem Jahr sind die cleveren Gegner nicht zu unterschätzen. Von der Metall-Holz-Leichtbaukonstruktion bis hin zum kommerziellen Legosystem haben sich die jungen Nachwuchsingenieure mit Spaß und Kreativität viel einfallen lassen, um die diesjährige Aufgabe zu meistern: Im Zweikampf müssen die autonomen Roboter in Hannover gegeneinander antreten und auf dem Spielfeld zufällig verteilte Tennisbälle finden und in ihre Heimatbasen transportieren. Wenn jedoch der Roboter Ringe von einem Galgen abzieht, wird das „Tennisballlager“ des Gegners geleert. Der Roboter, der die meisten Bälle sammelt, gewinnt das Duell.

An den sechs Messetagen der weltgrößten IT Messe können die kleinen Roboter und ihre Tüftler beim Turnier täglich in der Halle 24/Stand C41 hautnah erlebt werden. In der Messehalle weist ein zehn Meter langes Luftschiff der TU Chemnitz den interessierten Besuchern den Weg zu den Schauplätzen des Roboterwettbewerbes.

Seit 2004 sucht der bundesweite Schülerwettbewerb „RoboKing“ jährlich nach dem König der Roboter. Schon heute werden Ingenieure händeringend gesucht, doch die Zahlen der Studierenden in den technischen Richtungen gehen weiter zurück. Aus diesem Grund initiierte die Professur für Prozessautomatisierung der TU Chemnitz diesen Wettbewerb, um Schüler frühzeitig mit Technik in Berührung zu bringen.

„Die Schüler sollen erleben, wie viel Spaß es machen kann, komplexe Technik nicht nur zu benutzen, sondern auch selbst zu entwickeln“, weiß  Prof. Dr. Peter Protzel, Initiator des RoboKing. „Da ein autonomer Roboter aus Mechanik, Elektronik und Software besteht, findet fächerübergreifendes Lernen quasi automatisch statt.“

Mittlerweile blickt das Erfolgsprojekt auf eine fünfjährige Geschichte zurück. In vielen Schulen wurden Technik-Arbeitsgemeinschaften gegründet, die Sponsorenliste mancher Teams ist beeindruckend und die Konstruktionen der Schüler lässt sogar gestandene Ingenieure staunen. Übrigens: Der Startschuss für den „RoboKing“ 2009 fällt zusammen mit der Siegerehrung der diesjährigen Teilnehmer.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb, zu den Details der Aufgabenstellung, dem Ablauf und zu den bisherigen Turnieren finden Interessenten im Internet unter http://www.roboking.de.




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