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Rekruten leisten Eid

Neukirchen. Etwa 450 Rekrutinnen und Rekruten des Jägerregimentes 1 und des Kampfhubschrauberregimentes 36 aus Fritzlar legten am 21. Februar in der Knüllkampfbahn in Neukirchen das „Feierliche Gelöbnis“ ab. Feierlich umrahmt wurde die Veranstaltung vom Heeresmusikkorps 2 aus Kassel unter Leitung von Oberstleutnant Wolfgang Wilhelms. Die Ausrichtung des Feierlichen Gelöbnisses in Neukirchen lag in den Händen von Oberstleutnant Klaus-Peter Berger, stellvertretender Kommandeur des Jägerregimentes 1.

Das Heeresmusikkorps brachte „Des großen Kurfürsten Reitermarsch“, „Alte Kameraden“, „Der Jäger aus Kurpfalz“ sowie zum Feierlichen Gelöbnis ein Choral zu Gehör. Die Rekrutinnen und Rekruten gelobten: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Anschließend wurde die Nationalhymne von allen Beteiligten und den etwa 2.000 Zuhörerinnen und Zuhörern mitgesungen.

Eindrucksvolle Reden hielten Oberstleutnant Klaus-Peter Berger sowie ein Rekrut der zweiten Kompanie, Felix Sommerfeld-Schares. Rekrut Sommerfeld-Schares fasste in seiner Rede die wichtigsten Phasen der ersten sechs Wochen der Grundausbildung zusammen. Sie waren seiner Meinung nach geprägt durch Kameradschaft, Rücksichtnahme sowie Übernahme von Verantwortung. Militärisches Lernen, Grundregeln des Bundeswehralltages anzunehmen und insbesondere körperliche Fitness unter Beweis zu stellen, standen auf dem Programm. In seiner Rede hielt er fest, dass die Zeit als Grundwehrdienstleistender für ihn und seine Kameraden äußerst vielseitig und erkenntnisreich verlaufen sei.

Bürgermeister Klemens Olbrich, der die Gelöbnisrede hielt, stellte insbesondere heraus, dass sich der Auftrag der Bundeswehr auf Grund der zahlreichen weltpolitischen Herausforderungen verändert habe. „Zusammenarbeit, Mitverantwortung und Bündnisverpflichtungen rücken in den Fokus der Betrachtung“, so der Bürgermeister. „Das Konzept der inneren Führung hat sich sowohl im Dienst in der Heimat als auch im Auslandseinsatz bewährt. Es ist also keine leere Worthülse, sondern steht für ein verbindliches Gestaltungsprinzip, für die an Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde orientierte innere Ordnung der Bundeswehr sowie für die Beziehungen der Streitkräfte zu Staat und Gesellschaft. „

Der Gelöbnisredner dankte insbesondere auch den Eltern, dass sie es verstanden hätten, ihren Söhnen und Töchtern die Werte und Normen unserer gemeinsamen Demokratie zu vermitteln. Er führte weiter aus, dass der Wehrdienst den Rekruten einiges abverlange, aber auch vieles geben werde. „Sie werden viel Neues erlernen und erleben, Kameraden finden, Schwierigkeiten meistern und einen sinnvollen Dienst ableisten. An diese Zeit werden Sie sich immer wieder – und wie ich hoffe – gerne erinnern“, so Bürgermeister Klemens Olbrich. Er bekannte sich ausdrücklich zur Wehrpflicht und sagte wörtlich: „Nur mit Grundwehrdienstleistenden kann der Grundbetrieb der Bundeswehr im Heimatland und somit die Durchhaltefähigkeit in den zahlreichen Auslandseinsätzen sichergestellt werden. Nur mit Grundwehrdienstleistenden ist es möglich, schnell und umfassend bei Katastrophen zu helfen.  Nur mit Grundwehrdienstleistenden ist es möglich, Großereignisse, wie zum Beispiel die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, reibungslos ablaufen zu lassen.“

Im Bild: Bürgermeister Klemens Olbrich und Oberstleutnant Klaus-Peter Berger, stellvertretender Kommandeur des Jägerregimentes 1.




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