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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

20.000 Euro an sozialmedizinische Beratungsstelle

Homberg. Landrat Frank-Martin Neupärtl teilt mit, dass der Kreisausschuss die sozialmedizinische Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Homberg in diesem Jahr mit einem Gesamtbetrag von 20.000 Euro unterstützen wird. Die weitere Finanzierung erfolgt durch das Sozialministerium in Wiesbaden.

Die Aufgaben der sozialmedizinischen Beratungsstelle ergeben sich aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz. Danach hat jede Frau und jeder Mann einen gesetzlichen Anspruch auf Sexualaufklärung und Beratung zur Verhütung, Familienplanung und bei allen Fragen, die mit der Schwangerschaft verbunden sind. Dazu gehören auch Informationen über familienfördernde Leistungen, soziale und wirtschaftliche Hilfen.

Im Jahre 2007 ist die Anzahl der Schwangerschaftskonfliktberatungen mit 137 nahezu gleich geblieben. 45 Prozent der Frauen waren zwischen 20 Jahre und 29 Jahre alt, 28,5 Prozent der Frauen waren zwischen 30 Jahre und 39 Jahre alt. Der Anteil der jugendlichen Ratsuchenden unter 20 Jahre ist leicht angestiegen von 23 in 2006 auf 25 im Jahr 2007.

Von den beratenden Personen kamen nach der Statistik 97 Prozent aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Gründe für den Schwangerschaftsabbruch, so Neupärtl, waren insbesondere:

Ausbildung und berufliche Situation
Psychische Belastung
Altersgründe
Familienplanung abgeschlossen



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