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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Frauenhaus ist unverzichtbar

Homberg. Auch im vergangenen Jahr war das Frauenhaus in Homberg häufig aufgesuchter Zufluchtsort für Frauen und Kinder. Die Arbeiterwohlfahrt legte jetzt dem Kreisausschuss ihren Tätigkeits- und Erfahrungsbericht für das Frauenhaus Homberg vor. Landrat Frank-Martin Neupärtl stellte dabei fest, dass das Frauenhaus Homberg weiterhin unverzichtbar sei. Frauenhausarbeit bedeutet Arbeit mit Frauen und Kindern und deren Gewalterlebnissen und -erfahrungen. Dabei sei es wichtig, dass das Frauenhaus Tag und Nacht erreichbar sei.

Laut Tätigkeitsbericht 2007 nahm das Frauenhaus im vergangenen Jahr 44 Frauen und 50 Kinder mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 90 Tagen auf und zählte dabei insgesamt 4.491 Übernachtungen. Das ergab eine Auslastung von 63 Prozent. Gegenüber den vorangegangenen Jahren beobachtetet das Frauenhaus eine vermehrte Aufnahme an älteren Frauen.

Die Frauenhausmitarbeiterinnen sind auch oft die erste Anlaufstelle bei Beratungsbedarf. Die Probleme umfassen dabei viele Lebensumstände, wie Gewalt in der Partnerschaft, Wohnungs- und Mietprobleme, Alkoholprobleme, Trennung und Scheidung. Neben der Arbeit im Frauenhaus wurden 2007 noch weitere 687 Beratungsgespräche registriert.

Aufgrund dieser Arbeit sei es, so Neupärtl, für das Jahr 2008 zwingend notwendig, das Frauenhaus finanziell zu unterstützen.



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