Startseite


Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Trauer, Erinnerung, Gemeinsamkeit, Hoffnung

Borken. Am 1. Juni gedachte man anlässlich des 20. Jahrestages des Grubenunglücks von Stolzenbach der Opfer. Nach dem Glockengeläut aller Borkener und Neuentaler Kirchen legten Vertreter von Stadt und Land, von Bergleuten, Unternehmen und Gewerkschaften, von Christen und Muslimen Kränze zu Ehren der 51 Toten des Grubenunglücks von Stolzenbach und allen Opfern, die im Borkener Braunkohlerevier ihr Leben verloren nieder. In Schweigeminuten gingen die Gedanken von rund 500 Teilnehmern in die schlimmen Stunden der Vergangenheit.

800 Menschen erlebten eine mehr als würdige Gedenkfeier im Borkener Bürgerhaus zum 20. Jahrestag des Grubenunglücks von Stolzenbach vom 1. Juni 1988. Stellvertretend für alle Mitwirkenden im christlichen und muslimischen Ablauf sangen die deutschen und türkischen Kinder der Borkener Grundschule. Mit ihrem fröhlichen Gesang setzten sie einen hoffnungsvollen und optimistischen Schlusspunkt einer knapp zweistündigen Gedenkfeier.sb



Tags: ,


Ähnliche Beiträge

2 Kommentare zu “Trauer, Erinnerung, Gemeinsamkeit, Hoffnung”

  1. wim schoenmaekers

    Als ehemahliger Bergmann habe ich diesen Nachricht gelesen und das Grubenunglück hat mir schon Jahren getroffen. Schon viele Jahren gedenken wir die Kumpel die verunglückt sind im Bergbau. In den niederlanden waren 12 Gruben so daß jeden Monat eine Grube wird genannt.
    Die Kumpel im Deutschen Bergbau werden auch nicht vergeßen.
    z.B im Monat Februar wird auch für die 405 Opfer in Bergkamen und in Juni für die 51Bergleute in Borken Stolzenbach gebeten und auch für die Hintergebliebenen.
    Der Gottesdienst ist jeden dritten Sonntag im Monat um 9.30 Uhr in die Pfarrerkirche Sint Antonius in Heerlen. Viele Hintergeblieben soll man einen Arm um die Schulter legen als Trost.
    Glück Auf, (Bergmannsgruß)
    Wim Schoenmaekers Heerlen-Niederlande

  2. Ulrich Haudel

    Ich war neun Tage bei dem Grubenunglück in Stolzenbach als Truppführer der Grubenwehr im Einsatz. Jetzt wohne ich in Niedersachsen und heute morgen habe ich wieder einmal in den Nachrichten einen Bericht über Stolzenbach gehört. Ich habe dann immer noch einige Bilder im Kopf welche mich nie verlassen. Denke auch noch an die Angehörigen und hoffe, dass sie wieder Glück gefunden haben.

    Aber ich denke, das war das letzte was wir für die Kumpels tun konnten und ich werde demnächst mal die Gedenkstätte besuchen und wünsche den Hinterbliebenen ein herzliches GLÜCK AUF.

    Ulrich Haudel


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com