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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Geld für Kreis aus „Passgenau in Arbeit“

Schwalm-Eder. In einer Pressemitteilung weist Landrat Frank-Martin Neupärtl darauf hin, dass der Kreis im Rahmen des Programms „Passgenau in Arbeit (PiA) 2008“ erneut eine Förderung aus Mitteln des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds (ESF – Ziel 2) vom Hessischen Sozialministerium in Höhe von 240.700 Euro erhält. Dieses Landesprogramms des Landes Hessen soll die Arbeitsmarktchancen und Integration benachteiligter Personen verbessern.

Die Gelder werden, so Neupärtl, zum einen zur Schaffung zusätzlicher Beratungsstellen in den beiden Schuldnerberatungen des Kreises – Arbeiterwohlfahrt Homberg (AWO) und Verbraucherzentrale Borken – und zum anderen für drei Projekte beim Starthilfe, Homberg, eingesetzt

Durch einen ständig steigenden Beratungsbedarf, insbesondere von arbeitslosen Menschen -Empfängern/innen von SGB II-Leistungen- beabsichtigen die Schuldnerberatungsstellen, zusätzliche Berater einzustellen. Zu deren Mitfinanzierung wurden die Mittel aus dem Programm PiA beantragt und zwischen der Sozialverwaltung und den Schuldnerberatungen entsprechende Zuwendungsverträge abgeschlossen. Darüber hinaus wird die Finanzierung durch Kreismittel, Spenden der Kreissparkasse Schwalm-Eder, der Stadtsparkasse Borken, Felsberg und Schwalmstadt und der Raiffeisenbank Borken sicher gestellt.

Die Ratsuchenden werden entweder von der Arbeitsförderung des Schwalm-Eder-Kreises an die Schuldnerberatungsstellen verwiesen oder aber die in Not geratenen Personen finden selbst den Weg zur AWO oder zur Verbraucherzentrale.

Neupärtl berichtet weiter, dass außerdem der Starthilfe e.V. zur Finanzierung von drei Projekten Gelder aus dem Landesprogramm PiA erhält. Insbesondere unter Beachtung des Gender Mainstreaming (Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen) werden SGB-II-Empfänger/innen in diesen Projekten qualifiziert und beschäftigt, um die Voraussetzungen zur Vermittlung auf dem 1. Arbeitsmarkt zu verbessern.

Die Langzeitarbeitslosen, Übersiedler/innen und Frauen und Männer nach der Familienphase erhalten bei der Starthilfe praxisnahe Qualifizierung, sozialpädagogische Unterstützung und nach Bedarf auch Sprachunterricht. Die Projekte laufen schon seit vielen Jahren und haben z. T. hohe Vermittlungsquoten im Anschluss an die jeweiligen Maßnahmen. Eine Fortsetzung der Förderung dieser Projekte, so der Landrat, ist damit ganz im Sinne der Kreispolitik.



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