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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Arbeitscoaches an Schulen weiter beschäftigen

Schwalm-Eder. Der FDP-Kreisvorsitzende Nils Weigand sieht im Auslaufen des Modells „Erfahrung hat Zukunft“ eine Schwächung der Schulorganisation. „Zwar haben nur wenige Schulen die Möglichkeit genutzt so genannte Arbeitscoaches in den Schulen einzusetzen, aber sie sind teilweise unverzichtbar geworden“, so Weigand. Er unterstützt damit eine Initiative der schulpolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dorothea Henzler, die in einer Anfrage die Landesregierung auffordert, sich mit der Zukunft der Arbeitscoaches zu befassen, die sich derzeit im Rahmen des Projekts „Erfahrung hat Zukunft“ an hessischen Schulen befinden.

Dieses Projekt laufe mit Beginn des neuen Schuljahres aus. „Die Arbeitscoaches haben wertvolle Unterstützungsarbeit an den Schulen geleistet und die Lehrkräfte und Schulleitungen entlastet. Es ist verständlich, dass die Schulen diese Menschen gerne behalten möchten. Die Landesregierung ist nun aufgefordert, kreative Lösungen zu finden, um die Arbeitscoaches weiter an den Schulen zu beschäftigen“, fordert die FDP-Landtagsfraktion.

Bei den Arbeitscoaches handelt es sich um ältere Arbeitslose über 50 Jahre, die im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Landesregierung, der Bundesagentur für Arbeit und der Stiftung der Zeitarbeitsfirma randstad seit Januar 2007 an den Schulen eingesetzt werden. Sie haben insbesondere Jugendliche bei ihrer beruflichen Orientierung geholfen und sie bei der Suche nach Praktikumsplätzen unterstützt. Mit ihrem außerschulischen Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen sie junge Menschen beim Übergang ins Berufsleben. Arbeitscoaches entlasten nach Ansicht der FDP auch die Lehrkräfte bei außerunterrichtlichen Tätigkeiten.

Für Nils Weigand und der schulpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Dorothea Hentzler ist die Enttäuschung der Schulen verständlich, die nach guten Erfahrungen jetzt ihre Arbeitscoaches wieder hergeben müssen. „Es ist nachvollziehbar, dass die Schulen dafür kämpfen, dieses Personal behalten zu können,“ sagt die FDP-Politikerin Dorothea Hentzler und berichtet weiterhin von entsprechenden Gesprächen und Briefen.

Bei den Arbeitscoaches könne man von einer win-win-Situation sprechen: Sie täten den Schulen gut und schüfen einen konkreten Weg aus der Arbeitslosigkeit für die einzelnen Betroffenen. Die Landesregierung muss nach Ansicht der FDP schleunigst handeln und eine Weiterbeschäftigung der Arbeitscoaches im nächsten Schuljahr ermöglichen. Dazu fragt Henzler in ihrer Anfrage die Landesregierung, ob das Projekt verlängert werde oder welche Maßnahmen die Landesregierung ergreifen will, um die Arbeitscoaches weiter zu beschäftigen.

Mit den positiven Erfahrungen bei den Arbeitscoaches verbindet die FDP erneut ihre Forderung nach einer hundertfünfprozentigen Lehrerstellenzuweisung mit der Option für jede Schule, 20 Prozent davon zur eigenständigen Verfügung in Geldmitteln erhalten zu können.



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