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Kellerwaldcamp: Jugend zufrieden, Wiese reparabel

Bad Zwesten. Eine Woche Kellerwaldcamp ist erfolgreich beendet. Hoch zufriedene jugendliche Teilnehmer erlebten Natur pur und schärften ihr Umweltbewusstsein. Im Vorfeld hatte es wegen der Begradigung der Wiese bei einigen Bürgern Unmut gegeben. Seit vielen Jahren wird für die Bad Zwestener Kinder während der Sommerferien ein Wildniscamp in Frielendorf ausgerichtet. Und immer wieder sind die Jugendlichen begeistert. Der örtliche Jugendpfleger hatte die Idee, dieses Camp künftig in der Gemeinde durchzuführen und lieferte einsichtige Argumente für das Ansinnen. Mit einer gut ausgearbeiteten Vorlage überzeugte er sowohl den Gemeindevorstand als auch das Gemeindeparlament von dem Vorhaben.

Am 24. April fasste die Gemeindevertretung den einstimmigen Beschluss für das Unternehmen. In der Begründung heißt es. „….es passt sich in das Entwicklungskonzept des Naturparkes Kellerwald-Edersee und der Region ein. Über die einzelnen Ausbauphasen wird nach der ersten Durchführung des Camps und der gewonnenen Erfahrung abgestimmt.“

Die Gemeinde sei ein öffentlicher Veranstalter und habe in besonderem Maße die Sorgfaltspflicht und Fürsorge für die ihr von den Eltern während des mehrtägigen Camps anvertrauten Jugendlichen zu gewährleisten. Da die Wiese abschüssig ist, habe eine Begradigung erfolgen müssen, heißt es von Seiten der Verwaltung. Nur so habe man die Mehrpersonen-Zelte sachgerecht aufbauen können. Zudem zähle Schlafen zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen.

Im Rahmen der Genehmigung sei es zu Kommunikationsproblemen zwischen verschiedenen Beteiligten gekommen. Alle hättenen aber in bester Absicht gehandelt. Nuitznießer seien die Jugendlichen gewesen, die eine unbeschwerte glückliche Zeit im Camp erlebten.

Nach Ansicht des Leiters der Unteren Naturschutzbehörde, Dr. Lambrecht, ist der „Schaden“ an der Wiese reparabel und als nicht dramatisch zu bewerten. Inzwischen hat sich die Wiese wieder begrünt. Zusätzlich wurde eine Wildkräutermischung durch den Bauhof sachgerecht aufgebracht. Sie wird das Futterangebot für die Tiere im Vergleich zum vorigen Zustand verbessern. Dr. Lambrecht sprach sich aus ökologischen Gründen gegen einen Rückbau aus. Der Gemeindevortand beschloss daher, von einem Rückbau abzusehen.

Für die Behebung eines Formfehlers im Verantwortungsbereich der Gemeinde hat der Gemeindevorstand Beschlüsse gefasst. Da die Fläche in der Gemarkung Niederurff liegt, werde das Konzept der Kellerwaldcamps in einer baldigen Ortsbeiratssitzung vor Ort dargestellt, um mehr Transparenz zu erreichen.



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