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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Brände von Samstag: Polizei forscht nach Ursachen

Fritzlar. Im Verlauf des Samstagabend brachen in der Dom- und Kaiserstadt beziehungsweise im Ortsteil Obermöllrich zwei Brände aus. In Fritzlar war gegen 20.05 Uhr ein seit längerer Zeit leer stehendes Gebäude Am Hospital im Innenstadtbereich betroffen. Das Dachgeschoss brannte völlig aus. Sachschaden 100.000 bis 150.000 Euro. Nach ersten Ermittlungen der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder zur Rekonstruktion der Brandursache, die bereits am Samstagabend aufgenommen worden waren, muss davon ausgegangen werden, dass es sich um Brandstiftung handelt.

Derzeit können dabei keine Aussagen getroffen werden, ob es sich um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung dreht. Die Ermittlungen zur Feststellung der genauen Brandursache und zur Erlangung von Hinweisen auf mögliche Tatverdächtige dauern an. In der Vergangenheit war das leer stehende und leicht zugängliche Gebäude von Obdachlosen und Jugendlichen frequentiert worden. Konkrete Hinweise auf mögliche Täter liegen zurzeit nicht vor. Hinweise bitte an die Polizei in Homberg, Telefon (05681) 774-0 oder an die Polizei in Fritzlar, Telefon (05622) 9966-0.

In Fritzlarer Ortsteil Obermöllrich war am gleichen Abend gegen 23.30 Uhr ein Brand in der Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens ausgebrochen. Rund 25 Stück Rindvieh verbrannten. Weitere Tiere, die gerettet werden konnten, wurden zum Teil verletzt. Ein Tierarzt war noch in der Nacht hinzugezogen worden. Neben Erntevorräten und Stroh wurden auch landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge ein Raub der Flammen. Der Sachschaden wird auf 600.000 Euro geschätzt. Auch in diesem Fall führt die Regionale Kriminalinspektion Schwalm-Eder die Ermittlungen zur Brandursache. Die Ursache ist in diesem Fall derzeit noch nicht einzugrenzen. Sobald die Brandstelle begangen werden kann, werden die Ermittlungen unter Hinzuziehung von Brandursachenermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) vor Ort weiter geführt. (ots)



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