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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

2000 zusätzliche Beschäftigte im Juni

Hessen. Die hessische Industrie hat im Juni dieses Jahres 2000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und damit den Arbeitsmarkt deutlich entlastet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, fiel trotz zuletzt geringerem Umsatzwachstum die Halbjahresbilanz sehr positiv aus. Dazu trugen stärkere Impulse aus dem Inland bei.

Im Juni 2008 lag die Zahl der Beschäftigten in der hessischen Industrie mit 371 700 um 2000 höher als im Mai 2008 und um 7300 oder 2,0 Prozent höher als im Juni 2007. Das ist im Vorjahresvergleich der höchste Anstieg in diesem Jahr. Unter den großen Branchen hat die Elektrotechnik die meisten Arbeitsplätze geschaffen. Hier gab es einen Anstieg um 2400 oder 4,2 Prozent auf 58 300 Beschäftigte. Der Kraftwagensektor erhöhte seine Mitarbeiterzahl um 1,1 Prozent auf 48 500 und der Maschinenbau um 1,4 Prozent auf 49 400. Bei der Chemischen Industrie gab es ein leichtes Plus von 0,1 Prozent auf 57 200 Personen. Einen deutlichen Zuwachs von 2,2 Prozent auf 31 500 Beschäftigte verzeichneten die Hersteller von Metallerzeugnissen.

Im Juni dieses Jahres erzielte die hessische Industrie einen Umsatz von 8,2 Milliarden Euro und übertraf den entsprechenden Vorjahreswert um 2,0 Prozent. Während die Inlandsumsätze um 4,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zunahmen, verfehlten die Auslandsumsätze mit 3,9 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um 0,4 Prozent. Der Rückgang erklärt sich auch aus dem starken Anstieg der Auslandsumsätze im Juni des Vorjahres (Basiseffekt).

Die schwächeren Zunahmen der Umsätze im Mai (plus 1,1 Prozent) und Juni (plus 2,0 Prozent) könnten auf eine nicht mehr so expansive Industriekonjunktur hindeuten. Allerdings zeichnete sich die Entwicklung in diesem Jahr durch starke Schwankungen von minus 7,8 Prozent im März bis plus 21 Prozent im April aus, sodass bei Aussagen über die zukünftige Entwicklung Vorsicht angebracht ist.

Nachdem die hessischen Industrieumsätze bereits im Jahr 2007 um 6,2 Prozent zugenommen hatten, fällt auch die Bilanz für das erste Halbjahr 2008 sehr positiv aus. Die Umsätze lagen mit 49,2 Milliarden Euro um 6,1 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2007. Die Inlandsumsätze nahmen um 4,2 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro zu, die Auslandsumsätze sogar um 8,1 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro. Unter den größten hessischen Industriebranchen schnitt die Elektrotechnik im ersten Halbjahr 2008 am besten ab. Sie steigerte ihren Umsatz um zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Der Kraftwagensektor erhöhte seinen Umsatz um 5,3 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen gab es ein Plus von 8,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Dagegen nahmen die Umsätze des Maschinenbaus nur leicht um 1,8 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro und die der Chemischen Industrie um 1,4 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zu.

Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigte.



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