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Handball Akademie mit glänzendem Start

Nordhessen. Was für ein Pensum innerhalb von wenigen Wochen: Die Verantwortlichen der jüngst aus der Taufe gehobenen Handball Akademie Kassel (HAK) hatten alle Hände voll zu tun, um sämtliche selbst gesteckten Aufgaben zu bewältigen. Ein Sichtungscamp mit 33 Jugendlichen und eine Trainerweiterbildung mit 42 Teilnehmern standen auf dem Programm und obendrein sollte noch die (formale) Vereinsgründung unter Dach und Fach gebracht werden.

Die Handball Akademie Kassel gründet sich auf eine Initiative von Sportwissenschaftlern, lizenzierten Trainern und Unterstützern aus Wirtschaft und Verwaltung. Sie hat sich mit der systematischen Sichtung und Förderung von Handballtalenten aus der Region, und mit der Weiterbildung von Trainern und interessierten Übungsleitern ehrgeizige Ziele gesetzt.

Mit dem ersten HAK-Sichtungscamp nahm die Akademie Ende Juli ihre Arbeit auf. Dazu waren die bereits aus diversen Auswahlteams der Bezirke bekannten Talente zwischen 14 und 16 Jahren eingeladen. Dieser Kreis wird jedoch stets offen gehalten, sodass unter Einbeziehung der Vereine weitere junge Handballer bei den künftigen Trainingsangeboten einsteigen können.

Im ersten, dreitägigen Camp in de rAuepark-Halle in Kassel standen Technik-, Taktik-, Koordinations- und Konditionsübungen genauso auf dem Plan, wie die Ermittlung eines individuellen Leistungsprofils für jeden der Sportler. Direkt im Anschluss an das Camp ließ die Handball Akademie Kassel an gleicher Stätte die zweite Aktivität folgen. An zwei Tagen bildeten sich über 40 Trainer und Übungsleiter zum Thema Jugendhandball fort und verlängerten so ihrer jeweiligen Lizenzen, offiziell anerkannt vom Hessischen Handballverband. Zum Abschluss der Trainerweiterbildung waren dann übrigens auch noch mal die Talente des Sichtungscamps im Einsatz. Als Demo-Teams standen sie den Absolventen der Trainerfortbildung bei der praktischen Umsetzung des Gelernten zur Verfügung.

Parallel zur Planung, Vorbereitung und Abwicklung der beiden sportlichen Maßnahmen, wurden hinter den Kulissen die organisatorischen und rechtlichen Strukturen festgeklopft. Die Handball Akademie gab sich eine Satzung, es folgte die formale Gründungsversammlung und das Amtsgericht bestätigte anschließend den ordentlichen Eintrag ins Vereinsregister. So lautet ab sofort die genau Bezeichnung “Handball Akademie Kassel e.V.”. Vorsitzender ist Dieter Wallbaum, selbst früher aktiver Handballer, beruflich als Staatsanwalt in Kassel tätig. Sportlicher Leiter ist Dr. Günter Böttcher, ehemaliger Nationalspieler und Bundesligatrainer, im Beruf Sportwissenschaftler an der Universität Kassel.

Den ersten gemeinsamen öffentliche Auftritt haben die (männlichen) nordhessischen Talente des Sichtungscamps beim Sparkassen Handballcup. Unmittelbar vor dem Finale am Samstag in der Rotenburger MEIROTELS-HALLE geben die jungen Sportler in einem Spiel zweier altersgemischten Teams Kostproben ihres Könnens. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

Was ist die Handball Akademie Kassel – ein Kurzporträt
Leistungs- und Spitzensport braucht Talente. Die neu gegründete Handball Akademie Kassel (HAK) möchte systematisch und zielgerichtet Nachwuchshandballer aus der Region sichten, fördern und weiterentwickeln. Die Akademie gründet sich auf eine Initiative kompetenter Trainer und sportbegeisterter Partner aus Wirtschaft und Verwaltung.

Die formale Gründungsversammlung fand am 20. Juni 2008 in Kassel statt; die Handball Akademie Kassel hat seit dem 14. August 2008 den Status eines eingetragenen Vereins (e.V.). Sie ist neutral und versteht sich als Erweiterung und Vertiefung des Trainingsangebots der Vereine. Die Zielgruppe umfasst Jugend- und Juniorenhandballer von 15 bis maximal 23 Jahren. Damit setzt die HAK mit der leistungsbezogenen Förderung dort an, wo die landesweite Förderung durch den HHV endet, nämlich bei 16 Jahren.

Das HAK Training ist auf den Rhythmus der Handballwettkampfsaison abgestimmt. Die Teilnahme an den Sichtungs-Camps und an den Trainingseinheiten ist für die Jugendlichen kostenlos. Sportfachlicher Leiter der HAK ist Dr. Günter Böttcher, ehem. Nationalspieler und Bundesligatrainer, Sportwissenschaftler der Universität Kassel und Lehrbeauftragter im Deutschen Handball Bund (DHB) und Hessischen Handballverband (HHV).

Das Konzept der HAK greift aber auch schon früher, und zwar bei den Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter: Mit dem Projekt “my first ball” werden sie an das Spiel mit dem Ball herangeführt. Die HAK erhält wirtschaftliche Unterstützung von Unternehmen aus der Region und ideelle Unterstützung von den Handballbezirken Kassel/Waldeck und Melsungen/Hersfeld sowie von der MT Melsungen, Bundesliga- Handball. Sportwissenschaftlich betreut wird die HAK vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Kassel.

HAK – die „Talentschmiede“
• Sichtungs- u. Trainingscamps mit versch. Leistungsstufen (vereinsübergreifend, unabhängig)
• Trainingsplan (Wochen und Jahresplanung)
• Umsetzung von Rahmentrainingskonzeptionen

HAK – der Dienstleister für Spieler, Vereine, Verband, Schulen
• Trainerberatung / Methodische Schulung der Vereinstrainer
• Erstellen und Betreuung von Vereinskonzepten
• B- und C- Traineraus- und weiterbildung
• sportmedizinische / physiotherapeutische Betreuung

HAK – ein positiver Imageträger in der Region
• Kompetenz für Nachwuchsförderung
• Entwicklung sportl. Perspektiven für talentierte Kinder u. Jugendliche

HAK – die Jüngsten machen den Anfang
• “my first ball” – Ein Projekt für Kindergarten- u. Grundschulkinder
von 3 – 10 Jahren für den spielerischen Einstieg



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