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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Geheimnummern von Geldkarten ausgespäht

Melsungen. In den letzten Tagen waren auch im Schwalm-Eder-Kreis Täter unterwegs, die an Geldinstituten Daten von Zahlungskarten samt der Geheimnummer ausspähten. So wurden aus dem Bereich Melsungen zwei Fälle bekannt, bei denen die Unbekannten die Kartendaten von Personen ausgespäht hatten, als diese sich Geld an einem Geldautomat auszahlen ließen. Die Täter hoben später im Ausland, zum Beispiel in  Südosteuropa, mehrere Beträge von den Konten der Geschädigten ab. In einem Fall betrug der Schaden etwa 1.000 Euro, in dem anderen Fall rund 2.000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Melsungen, Telefon (05661) 7089-0 oder jede andere Polizeidienststelle.
Tipps der Polizei: So können Sie vorbeugen
Eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit im Umgang mit Zahlungskarten ist und bleibt die sorgfältige
Handhabung der Kartendaten und der PIN. Der ordnungsgemäße und gewissenhafte Umgang ist der beste Garant für Sicherheit beim unbaren Zahlungsverkehr.

Geben Sie Ihre PIN NIE an Dritte weiter, nicht einmal Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen die PIN; weder Amtspersonen (z.B. Polizeibeamte) noch Mitarbeiter von Geldinstituten werden nach Ihrer PIN fragen. Prägen Sie sich am besten Ihre PIN ein und vernichten Sie den PIN-Brief. Auf keinen Fall sollten Sie die PIN irgendwo notieren (schon gar nicht auf der Zahlungskarte! Aber auch nicht im Adressbuch, getarnt als Telefonnummer o. Ä.).

Beobachten Sie bereits vor dem Geldabheben am Geldautomaten Ihr Umfeld genau. Achten Sie auf die äußere Beschaffenheit des Geldautomaten, melden Sie auffällige Veränderungen sofort an die Polizei! Seien Sie sich der Risikosituation immer bewusst! Achten Sie bei der Eingabe der PIN am Geldautomaten oder im Handel am Kassenautomaten stets darauf, dass niemand den Vorgang beobachten kann; bitten Sie aufdringliche Personen oder angebliche Helfer höflich aber bestimmt, auf Distanz zu bleiben.

Verdecken Sie die PIN-Eingabe, indem Sie die Hand oder Geldbörse als Sichtschutz dicht über die Tastatur halten. Dies erschwert ein Ausspähen erheblich!

Geben Sie – selbst bei Aufforderung – die PIN niemals an Türöffnern ein, auch nicht bei Geldinstituten. Verständigen Sie in solchen Fällen sofort die Polizei!

Befolgen Sie keine Hinweiszettel, die zur mehrmaligen Eingabe der PIN auffordern!

Geben Sie beim Bezahlen nicht die PIN bekannt und achten Sie auf die Rückgabe der eigenen Zahlungskarte.

Die Telefonnummern der Zentralen Sperrannahmedienste lauten:  ec-Karten/Bankkarten: (01805) 021021, American Express: (069) 97977777, Eurocard/Mastercard: (0800) 8191040, Diners Club: (01805) 911507, VISA: (0800) 8149100. Zentraler Sperrnotruf: 116116.

Dieser Flyer enthält weitere Hinweise zu dem vielschichtigen Thema. Weitere Hinweise zu verschiedenen Präventionsthemen gibt es unter www.polizei-beratung.de. (ots)



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