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Umweltminister Dietzel: „Sternstunde für unsere Natur“

Hessen. „Umweltpolitik zu leben, heißt für mich, mit ehrenamtlichen Naturschützern Diskussionen auf Augenhöhe zu führen, stets geprägt vom gemeinsamen Wunsch und Willen sowie auch der Fähigkeit, einen tragfähigen Konsens zugunsten der Natur zu erzielen. Dieses Bestreben hat dank der konstruktiven Zusammenarbeit von NABU und meinem Haus letztlich immer Früchte getragen“, erklärte heute der Hessische Umweltminister, Wilhelm Dietzel, anlässlich der Festveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Naturschutzbundes in Wetzlar.

Der Minister ließ es sich nicht nehmen, dem hessischen Landesverband des Naturschutzbundes Deutschland (NABU Hessen e. V.) im festlichen Rahmen persönlich zum Jubiläum zu gratulieren und seine Anerkennung für ein Jahrhundert vorbildliches Engagement im Naturschutz auszusprechen. Bei der Jubiläumsfeier lobte er das effektive und zeitgemäße unermüdliche Engagement von NABU und dem Jugendverband NAJU zum Wohle von Natur und Umwelt in Hessen.

Der mit rund 40.000 ehrenamtlichen Mitgliedern landesweit größte und älteste anerkannte Naturschutzverband Hessens widmet sich neben der Durchführung von Arten- und Biotopschutzmaßnahmen, der Umweltbildung, dem Naturerleben sowie dem Umweltschutz. Er hat sich aber auch die Beratung von Politik und Verwaltung zu seinen Aufgaben gemacht.

Neben der langen Tradition des NABU im Aufgabenbereich Vogelschutz, setzt sich dieser auch gezielt für den Flächenschutz ein. So wurden von Seiten der NABU-Stiftung „Hessisches Naturerbe“ zahlreiche für den Naturschutz wertvolle Gebiete erworben, um Heimstätten wildlebender Tiere und Pflanzen neu zu schaffen, zu pflegen und dauerhaft zu erhalten.

Von Erfolg gekrönt seien auch die zahlreichen Projekte im Bereich Artenschutz, als Beispiel führte Dietzel die Horstbetreuung der Weißstörche an, die nun wieder häufiger in der Natur beobachtet werden können. Dank Umweltbildungsmaßnahmen und fachkompetenter wissenschaftlicher Arbeit ist es dem NABU sogar gelungen, Fledermäuse zu Sympathieträgern zu machen. Die Gemeinschaftsaktion „Fledermausfreundliches Haus“ von NABU und Umweltministerium bewirkte, dass schon rund 400 Hausbesitzer fledermausfreundliche Häuser erhalten oder geschaffen haben.

Als „Sternstunde für die Natur und die hessische Naturschutzpolitik“ sowie als „gemeinsame Herzensangelegenheit“ bezeichnete Umweltminister Dietzel insbesondere die 2004 erfolgte Ausweisung des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Der Nationalpark sei Resultat und Krönung eines intensiven Entwicklungsprozesses zwischen politisch Verantwortlichen und ehrenamtlich Tätigen, den gerade der NABU stets vorangetrieben hat.

Die Wanderausstellung, welche im Rahmen der Jubiläumsfeier eingeweiht wurde und von nun an ein Jahr lang durch Hessen touren wird, hob Minister Dietzel, als sehr gelungenes Instrument um den Bürgerinnen und Bürgern die Ziele und das Arbeiten des NABU näher zu bringen, hervor. „Damit hat sich der NABU selbst ein ihm gebührendes Denkmal gesetzt“ so betont der Staatsminister anerkennend.

Trotz oder gerade aufgrund der langen Tradition des NABU gelte es jedoch vor allem, den Blick nach vorne zu richten. „Dank des unermüdlichen Engagements seiner Mitglieder sind NABU und NAJU bestens gerüstet, die Aufgaben und Herausforderungen des Naturschutzes in Gegenwart und Zukunft kompetent und zum Wohle bestehender sowie künftiger Generationen umzusetzen“, so Minister Dietzel vertrauensvoll.



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