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Gelingt Melsungen der Umschwung in Balingen?

Balingen/Melsungen. Fünf der achtzehn Mannschaften in der ersten Handball-Bundesliga haben auch nach vier Spieltagen noch keine Zähler auf der Habenseite verbuchen können. Zwei von ihnen treffen am Samstag in einem wegweisenden Duell aufeinander. Die MT Melsungen reist ins Schwabenland und wird dort vom HBW Balingen/ Weilstetten erwartet (19.00 Uhr, Sparkassen-Arena Balingen).

Die bisherigen Melsunger Kontrahenten hießen Lemgo, Göppingen, Nordhorn und Flensburg/Handewitt. Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, warum sich die MT gegen diese Mannschaften besonders schwer tat:  Sie rangieren allesamt unter den “Top-Five” in der “stärksten Handball-Liga der Welt”. Nun aber geht es für die Nordhessen erstmalig in dieser Saison gegen eine Mannschaft gleichen Kalibers. Dazu könnte das Motto aus Melsunger Sicht durchaus der letztjährigen WM entliehen sein: “Wenn nicht jetzt, wann dann?!” Dabei soll dies keinesfalls eine Herabwürdigung der Balinger sein, sondern eher Ausdruck der eigenen Zuversicht. Denn auch, wenn die MT bislang sieglos ist, hat sie sich laut Trainer Robert Hedin in den jeweiligen Spielen immer ein bisschen weiter entwickelt. Dazu zählt er die Abwehr, aber auch die Offensive. Steigerungspotential sieht Hedin eindeutig in den Bereichen Disziplin und Konzentration . “Wir müssen vor allem vorne viel mehr Geduld aufbringen und dort auch unsere Fehler minimieren”, bringt es der Schwede auf den Punkt. Im Hinterkopf hat Hedin dabei die vielen unnötigen Ballverluste durch zu frühe Torwürfe und auch die zahlreichen Anspiele, die ihr Ziel nicht finden.

Das soll in Balingen ganz anders werden. Die MT hat sich gut auf diesen Gegner vorbereitet und will auch im Vorfeld des Spiels nichts dem Zufall überlassen. So reisten Kelentric & Co bereits am Freitagmittag an, um am Abend noch ein leichtes Abschlusstraining vor Ort zu absolvieren. Die Leistungsträger sind zwar alle an Bord, aber es sieht ganz danach aus, als könne Daniel Valo nicht eingesetzt werden. Der Linkshänder hat seine Beinverletzung immer noch nicht richtig auskuriert, obwohl er zuletzt in den beiden Spielen gegen Nordhorn und Flensburg insgesamt 13 Tore erzielte. Inwieweit Vladica Stojanovic schon wieder ganz bei Kräften ist, wird sich wohl erst im Spiel zeigen. Mitmischen will auf alle Fälle wieder Grigorios Sanikis nach überstandener Knöchelblessur.

Viermal standen sich Balingen und Melsungen in der ersten Liga bislang gegenüber, dreimal davon verließ die MT als Sieger das Parkett. Die Chancen auf ein viertes Mal sind für die Nordhessen am Samstag zweifellos da – auch wenn sie als Gäste kommen. Mit Kneer und Strobel hat die Mannschaft von Trainer Dr. Brack zwei wichtige Stützen der letzten Saison an die Konkurrenz verloren. Martin Strobel (Lemgo) und Stefan Kneer (Großwallstadt) haben sich in ihren neuen Vereinen sogleich Stammplätze erkämpft. Ob die Neuzugänge im Rückraum, Markus Wagesreiter (Alpla Hard /AUT), Philipp Müller (Großwallstadt) und Spyros Balomenos (Melsungen) diese Lücken schließen können, bleibt abzuwarten.

In Anbetracht des weiteren Terminkalenders dürfte das Spiel am Samstag für die MT Melsungen bereits richtungsweisend sein. Denn anschließend kommt Minden nach Kassel und die darauffolgenden Gegner heißen Gummersbach und Kiel. Will sich das Hedin-Team also vor den Knallern gegen die beiden Top-Clubs noch etwas frei strampeln, müssen in Balingen und gegen Minden dringend Punkte her. Ansonsten droht den Rotweißen für längere Zeit der Verbleib im Tabellenkeller.

Schiedsrichter in Balingen: Matthias Brauer (Hamburg) und Kay Holm (Hagen).

Die bisherigen Vergleiche in der 1. Bundesliga:
10.05.08     MT Melsungen – HBW Balingen/W.    32:29
15.12.07     HBW Balingen/W. – MT Melsungen    29:28
12.05.07     MT Melsungen – HBW Balingen/W.    34:24
01.12.06     HBW Balingen/W. – MT Melsungen    25:32

Gute Gelegenheit zum Kurztrainingslager
Weil die MT nur vier Tage später im wenige Kilometer entfernten Neuhausen zum ersten DHB-Pokaleinsatz antreten muss, bleibt die Mannschaft gleich vor Ort und nutzt die Zeit zwischen den beiden Spielen im Schwäbischen zu einem Kurztrainingslager.

Foto: Heinz Hartung



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