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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schuhlaster ausgebrannt, Fahrer blieb unverletzt

Melsungen. Vermutlich ein technischer Defekt ist die Ursache eines Lkw-Brandes in den frühen Morgenstunden auf der A 7 Kassel – Fulda in Höhe der Anschlussstelle Melsungen. Wie die Polizeiautobahnstation Baunatal berichtete, hatte der 45-jährige Fahrer des mit Schuhen beladene 4o-Tonner-Sattelzuges einer Spedition aus Mannheim in Fahrtrichtung Fulda um kurz vor 5 Uhr bemerkt, wie plötzlich die Motorleistung nachgelassen habe und der Motor lauter geworden sei. Beim Passieren der Abfahrt Melsungen sei dann die Zündung komplett ausgefallen. Er habe sofort den Sattelzug am rechten Fahrbahnrand in Höhe des Beschleunigungsstreifens der Melsunger Autobahnauffahrt in Richtung Süden zum Stehen gebracht und habe dabei schon im rechten Außenspiegel Funken sprühen gesehen. Bereits beim Verlassen des Führerhauses habe er festgestellt, dass das Fahrzeug rechtsseitig brannte.

Über Notruf wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Der 45-Jährige versuchte noch, den Auflieger abzukoppeln. Dies gelang aber nicht mehr. Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte der mit Schuhen für eine große Handelskette beladene Sattelzug fast vollständig aus. Der Sachschaden soll nach ersten vorsichtigen Schätzungen mindestens 150.000 Euro betragen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Bis 9:30 Uhr waren zwei der drei Fahrspuren in Richtung Fulda wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten gesperrt. Ehrenamtliche Feuerwehrleute aus Malsfeld, Melsungen und Homberg löschten die Ladung unter schwerem Atemschutz ab und entluden den LKW. Während des Entladens mussten immer wieder Glutnester abgelöscht werden. Um sich vor dem Rauch zu schützen, war auch hier der kräftezehrende Einsatz von schwerem Atemschutz notwendig. Die Wasserversorgung wurde durch das Tanklöschfahrzeug von Melsungen sichergestellt. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Homberg untersützte durch einen sogenannten Pendelverkehr zwischen Einsatzstelle und Hydrant am Maxi Autohof Malsfeld. Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz.



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