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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

MT peilt die Punkte drei und vier an

Kassel/Melsungen. Kaum ist die eine Ostseemannschaft weg, steht schon die nächste vor der Tür. Nach dem zuletzt Meister Kiel seine Visitenkarte in Kassel abgegeben hat, kommt nun Aufsteiger Stralsunder HV in die Rothenbach-Halle (Sa., 18. 10., 17.00 Uhr). Das war ja rund 40 Minuten richtig feine Handballkost, die die MT Melsungen ihren Fans am letzten Samstag gegen Favorit THW Kiel servierte. Dennoch standen die Nordhessen am Ende mit leeren Händen da (32:39). Nicht so schlimm, meinte Trainer Robert Hedin, denn gegen einen solchen Hochkaräter darf man erhobenen Hauptes verlieren.

Beim nächsten Kontrahenten gilt das allerdings nicht. Denn der Stralsunder HV, der sich zu dieser Saison nach vier Zweitligajahren wieder im Oberhaus zurückgemeldet hat, ist ein direkter Konkurrent der Melsunger um den Klassenerhalt. Die Hansestädter haben – genau wie die MT – bislang erst zwei Zähler auf dem Konto. Die wurden vor zwei Wochen beim 29:27 gegen den HBW Balingen/Weilstetten geholt. “Wenn wir gegen Stralsund so spielen, wie gegen Kiel, haben wir gute Chancen auf den zweiten Heimsieg”, strahlt der frisch zum norwegischen Nationalcoach gekürte MT-Trainer Robert Hedin eine gehörige Portion Zuversicht aus.

Um diese Zuversicht in handfeste Punkte umzumünzen, muss die MT-Hintermannschaft allerdings ein gefährliches Gäste-Quintett in den Griff bekommen. Für die Tore beim SHV sind zuständig die Flügelzange Ivan Nincevic (RA, spielte auch mal für den ehemaligen Zweitligisten Niestetal/Staufenberg) und Nikolaos Samaras (RA), die tschechischen Rückraumakteure Michal Bruna und Milan Berka und natürlich der Ex-MT’ler am Kreis, Petr Hruby. Wertvolle Tipps, wie die Stralsunder zu stoppen sind, könnte sich Robert Hedin von seinen beiden Schützlingen Simon Herold und Torben Ehlers holen. Die haben nämlich bis letzte Saison noch mit fast allen aus dem derzeitigen Stralsunder Kader zusammen gespielt und dabei wichtige Beiträge zu dessen Bundesliga-Aufstieg geliefert.

Die Tatsache, dass in diesem Spiel der psychologische Druck bei der Heimmannschaft um einiges größer ist, als bei den Gästen, ficht Robert Hedin nicht an: “Die Spieler haben beim Sieg gegen Minden gezeigt, dass sie mit Druck ganz gut umgehen können. Deshalb mache ich mir darüber die wenigsten Gedanken”. Ob sich der Schwede den Kopf um die Mannschaftsaufstellung zerbrechen muss, wird sich erst in den letzten Trainingseinheiten vor dem Spiel heraus stellen. Zuletzt gegen Kiel waren ja nur 12 der 16 Spieler verfügbar. Grigorios Sanikis fehlte wegen einer Knieprellung und Ivan Brovka immer noch wegen seines Muskelfaserrisses. Darüber hinaus waren nicht an Bord die beiden Youngster Chris Treutler, der per Doppelspielrecht für die TG Münden im Einsatz war, und Torwart Fabian Schomburg, der wegen eines Schüleraustauschs in Texas weilte. Gut möglich also, dass Trainer Hedin am Samstag die Qual der Wahl hat. Das gilt, wenn überhaupt, aber nur für die Aufstellung. Was den Spielausgang angeht, hat die MT-Führungsetage dem Team nämlich keine Wahlmöglichkeit eingeräumt.

Tickets
Karten im Vorverkauf gibt es im Ticketshop in der Kasseler Königs-Galerie (Mo-Sa 10-20 Uhr), Telefon (0561) 5214991, in der MT-Geschäftsstelle in Melsungen (Mo 10-17 Uhr, Di+Do 10-18 Uhr und Fr. 10-13 Uhr), Telefon (05661) 92600 und im Internet unter www.mt-melsungen.de.

Schiedrichter in Kassel sind Christoph Immel / Ronald Klein (Tönisvorst / Ratingen); DHB-Aufsicht Thorsten Zacharias



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